Aktuelles
Mobilität im Alter: Seniorenakademie beleuchtet Services der KomBus GmbH
Die erste Veranstaltung der Seniorenakademie im Jahr 2026 fand vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen über den möglichen Übergang zum bargeldlosen ÖPNV in Thüringen statt. In einigen Städten des Freistaats wird bereits darüber nachgedacht, den Zahlungsverkehr vollständig digital abzuwickeln – im Wartburgkreis ist dieser Schritt sogar schon umgesetzt. Für viele ältere Menschen stellt sich daher die Frage: Was bedeutet das für uns in Saalfeld?
Um Klarheit zu schaffen, widmete sich die Veranstaltung den Angeboten der KomBus GmbH speziell für Seniorinnen und Senioren. Der Mobilitätsberater Michael Guder führte die Teilnehmenden nicht nur fachkundig in die Serviceleistungen ein, sondern begleitete sie auch praktisch: Eine gemeinsame Fahrt mit dem Bus bot Gelegenheit, Abläufe direkt zu erleben und Fragen unmittelbar zu klären.
Ein Höhepunkt war das praktische Training für Personen mit Rollator. Die Mitglieder des Seniorenbeirats konnten selbst ausprobieren, wie der Ein- und Ausstieg sicher gelingt, worauf beim Abstellen des Rollators zu achten ist und wie man sich im Bus am besten bewegt. Dabei wurde deutlich, dass viele gar nicht wissen, welche konkreten Unterstützungsangebote KomBus bereithält – und welche Verhaltensweisen im eigenen Interesse wichtig sind.
Besonders wertvoll war die Information, dass bewegungseingeschränkte Personen ihren Transport im Voraus anmelden können. Dieser Service ermöglicht individuell angepasste Unterstützung, etwa beim Einsteigen oder bei der Platzwahl.
Eines der wichtigsten Ergebnisse des Tages war jedoch die Entwarnung in Bezug auf die Bezahlweise: In Saalfeld bleibt das Bezahlen mit Bargeld weiterhin möglich. Auch in Zukunft können ältere Menschen ihre Tickets ganz normal in bar direkt im Bus erwerben, so Franziska Gebbensleben, Verantwortliche für Marketing und Unternehmenskommunikation der KomBus GmbH. Damit besteht für die Seniorinnen und Senioren kein Grund zur Sorge hinsichtlich einer verpflichtenden digitalen Bezahlform.
Insgesamt bot die Auftaktveranstaltung der Seniorenakademie 2026 einen umfassenden Einblick in die Mobilitätsangebote vor Ort und stärkte das Vertrauen der Teilnehmenden in einen sicheren und barrierearmen öffentlichen Nahverkehr.
Text / Foto: Cornelia Moersch
Nachruf: Michael Wilde
Mit tiefer Betroffenheit haben wir erfahren, dass unser geschätztes Mitglied Michael Wilde am 19. März 2026 verstorben ist.
Herr Wilde war von 2022 bis 2026 Mitglied des Seniorenbeirates und wirkte in dieser Zeit als Vorstandsmitglied aktiv an der Arbeit des Gremiums mit. Sein Engagement galt insbesondere den Interessen und Anliegen älterer Menschen in unserer Stadt.
Der Seniorenbeirat verliert mit ihm einen engagierten Mitstreiter. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.
Text: Wolfgang Roßberg / Foto: Christopher Mielke
Verabschiedung des aktuellen Seniorenbeirates der Stadt Saalfeld
In der Stadtratssitzung am 25. März 2026 wurde der amtierende Seniorenbeirat der Stadt Saalfeld offiziell verabschiedet. Zuvor berichtete der Vorsitzende Herr Roßberg über die wesentlichen Aktivitäten und Erfolge der vergangenen vier Jahre. In seinem Rückblick hob er die engagierte Interessenvertretung der älteren Bürgerinnen und Bürger hervor, darunter zahlreiche Beratungsangebote, Initiativen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die aktive Mitwirkung an städtischen Projekten und Beteiligungsformaten.
Im Anschluss dankten Bürgermeister Dr. Steffen Kania, Beigeordnete Bettina Fiedler und Stadtratsvorsitzender Martin Roschka den Mitgliedern des Seniorenbeirates für ihr Engagement und ihren verlässlichen Einsatz für die Belange der Seniorinnen und Senioren in Saalfeld. Die langjährige ehrenamtliche Arbeit habe wesentlich dazu beigetragen, die Stadt noch lebenswerter und seniorenfreundlicher zu gestalten.
Die Neuwahl des Saalfelder Seniorenbeirates findet am 6. Mai 2026 statt. Einige bisherige Mitglieder werden aus Altersgründen nicht erneut kandidieren und scheiden mit dem Ende der aktuellen Legislaturperiode aus. Die Stadt Saalfeld spricht ihnen besonderen Dank für ihre wertvolle und nachhaltige Mitwirkung aus.
Foto: Daniela Jahn / Text: Cornelia Moersch
Ehrung für Wolfgang Roßberg
Saalfeld würdigt langjähriges Engagement im Seniorenbeirat
Saalfeld – Mit großer Anerkennung und herzlichem Dank wurde am 25. März 2026 der Vorsitzende des Saalfelder Seniorenbeirats, Wolfgang Roßberg, für sein langjähriges und engagiertes Wirken ausgezeichnet. Im Rahmen der Stadtratssitzung würdigten Vertreter aus Politik, Verwaltung und gesellschaftlichen Institutionen seine unermüdliche Arbeit für die älteren Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Seit 2014 Jahren setzt sich Wolfgang Roßberg mit außergewöhnlichem Einsatz für die Belange der Seniorinnen und Senioren in Saalfeld ein. Als Vorsitzender des Seniorenbeirates war er viele Jahre treibende Kraft hinter zahlreichen Projekten, die die Lebensqualität älterer Menschen verbessern – von barrierefreien Stadtentwicklungsmaßnahmen über kulturelle Angebote bis hin zu Beratungs- und Unterstützungsformaten.
Die Laudatio für Wolfgang Roßberg wurde von Guntram Wothly, Ehrenamtsbeauftragter der Thüringer Staatskanzlei gehalten. Herr Wothly hob die ehrenamtliche Tätigkeit unseres Vorsitzenden besonders hervor. Wolfgang Roßberg habe es stets verstanden, die Bedürfnisse der Seniorengeneration sichtbar zu machen und in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Dabei galt es einerseits Brücken zu bauen zwischen Verwaltung und Bürgern und andererseits ein breites Netzwerk aus Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen einzubeziehen.
Besonders gewürdigt wurde seine Fähigkeit, Veränderungen anzustoßen und Themen wie digitale Teilhabe, Mobilität im Alter oder generationenübergreifende Projekte voranzubringen. Durch seine Arbeit sei der Seniorenbeirat zu einer festen und unverzichtbaren Stimme in der kommunalen Landschaft geworden.
Wolfgang Roßberg zeigte sich sichtlich bewegt von der Ehrung und betonte, dass die Erfolge der vergangenen Jahre eine gemeinsame Leistung seien. „Ohne die Unterstützung der Beiratsmitglieder und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt wäre vieles nicht möglich gewesen“, sagte er. Gleichzeitig ermutigte er dazu, auch künftig die Interessen älterer Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – vor allem in einer Gesellschaft, die immer älter werde.
Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit in Saalfeld – und ehrt einen Mann, der sich mit Herz, Beharrlichkeit und Weitblick für seine Mitmenschen eingesetzt hat.
Text / Foto: Cornelia Moersch
Saalfelder Seniorenbeirat nimmt an Fachtagung des Landesseniorenrates in Weimar teil
Weimar/Saalfeld, 11. März 2026.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saalfeld – vertreten durch Doris Breidt, Wolfgang Roßberg und Cornelia Moersch – nahm am Mittwoch an der diesjährigen Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte in Weimar teil. Unter dem Motto „Digitalisierung mit Augenmaß – Analoge Zugänge sichern“ diskutierten Fachleute, Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung sowie zahlreiche Seniorenbeiräte aus ganz Thüringen über die Zukunft der Teilhabe älterer Menschen im digitalen Wandel.
Die Veranstaltung fand in der Marie-Seebach-Stiftung Weimar statt und wurde vom Landesseniorenrat Thüringen organisiert. Bereits am Vormittag wurde deutlich, wie wichtig analoge Angebote auch in einer zunehmend digitalen Welt bleiben: Im Eröffnungsvortrag betonte Dr. Jan Steinhaußen, Geschäftsführer des Landesseniorenrates, das „Recht und die Pflicht auf Analogizität“ und stellte heraus, dass viele ältere Menschen weiterhin auf klassische Zugänge angewiesen sind, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.
Anschließend stellte Anne Hensel aus dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit aktuelle Medienbildungsprogramme für Seniorinnen und Senioren vor. Diese unterstützen Ältere dabei, digitale Kompetenzen sicher und praxisnah aufzubauen – ohne analoge Strukturen zu ersetzen, wie mehrfach betont wurde.
Ein Höhepunkt der Tagung war die Fishbowl-Diskussion zum Thema „Analoge Zugänge – unverzichtbar?“. Vertreter*innen aus Verwaltung, Medienbildung und Seniorenarbeit – darunter erneut Dr. Steinhaußen, Elisa Scholz (Digitale Verwaltung Eisenach) und Sandra Harkensee (MitMedien e. V.) – diskutierten mit den Teilnehmenden über notwendige Rahmenbedingungen für eine seniorengerechte Digitalisierungspolitik. Das offene Format ermöglichte es auch den Mitgliedern des Saalfelder Seniorenbeirats, ihre Erfahrungen und Beobachtungen aus der kommunalen Arbeit direkt einzubringen.
Am Nachmittag stand der Erfahrungsaustausch der Thüringer Seniorenbeiräte im Mittelpunkt. Themen wie Barrierefreiheit, Mobilität, soziale Teilhabe, Pflege sowie der Umgang mit digitalen Verwaltungsangeboten wurden intensiv besprochen. Wir Saalfelder Seniorenbeiräte nutzten die Gelegenheit, um Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Außerdem gab es die Möglichkeit für uns, sich an der Fortschreibung des Landesfamilienförderplans 2027–2031 zu beteiligen – ein weiterer wichtiger Baustein, um die Bedürfnisse älterer Menschen auf Landesebene sichtbar zu machen.
Für uns Beiräte war die Teilnahme an der Fachtagung eine wertvolle Bereicherung: „Der Austausch mit anderen Gremien und Fachleuten zeigt uns immer wieder, wie wichtig es ist, analoge und digitale Angebote gemeinsam zu denken. Für viele Menschen unserer Generation bleiben analoge Wege unverzichtbar – und das müssen wir politisch wie gesellschaftlich weiterhin einfordern“, so Wolfgang Roßberg, Vorsitzender des Saalfelder Seniorenbeirates.
Mit vielen neuen Anregungen kehrten wir, Doris Breidt, Wolfgang Roßberg und Cornelia Moersch nach Saalfeld zurück – bereit, die gewonnenen Erkenntnisse in unsere lokale Seniorenarbeit einfließen zu lassen.
Text/Foto: Cornelia Moersch
Landesseniorenrat veröffentlicht Neuauflage des Vorsorgeordners
Der Vorsorgeordner des Landesseniorenrates Thüringen erstrahlt im frischen Design und ist mit zusätzlichen Informationen neu aufgelegt. Alle Informationen, insbesondere der Pflegeleistungen, wurden aktualisiert und die elektronische Patientenakte sowie Hinweise zur individuellen Gesundheitsvorsorge wurden aufgenommen. Neu ist auch das bebilderte Leitmotiv der gesunden Ernährung mit heimischen Heilpflanzen und Kräutern.
Text: Cornelia Moersch / Foto: LSR
Jahresabschluss 2025 des Saalfelder Seniorenbeirates
Das Jahr 2025 war für den Seniorenbeirat Saalfeld ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr. Zahlreiche Projekte konnten begleitet und umgesetzt werden, die das Leben der älteren Generation in unserer Stadt bereichern. Besonders erfreulich war die Fortführung der Seniorenakademie, die mit vielfältigen Themen und Angeboten großen Zuspruch fand. Sie bot Raum für Austausch, Bildung und Gemeinschaft.
Mit Blick auf das kommende Jahr 2026 stehen bereits wichtige Aufgaben an: Die Vorbereitung der Wahl des neuen Seniorenbeirates für die Saalfelder Seniorinnen und Senioren ist in vollem Gange. Ziel ist es, eine engagierte Vertretung zu wählen, die sich weiterhin für die Belange und Interessen der älteren Bevölkerung einsetzt.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und freuen uns auf ein ebenso erfolgreiches Jahr 2026!
Text/Foto: Cornelia Moersch
Tradition trifft Gegenwart – Saalfelder Seniorenbeirat zu Gast in Lippelsdorf
Am 13. November 2025 fand der jährliche Fachtag des Saalfelder Seniorenbeirates statt – ein Tag voller Eindrücke, Begegnungen und spannender Geschichten.
Ein Programmpunkt führte uns zur Porzellanmanufaktur Wagner & Apel in Lippelsdorf, einem Ort, an dem Tradition und Handwerkskunst seit Generationen lebendig sind. Schon beim Betreten der Werkstatt spürte man die besondere Atmosphäre. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Liebe und Präzision in jeder Figur steckt“, meinte eine Teilnehmerin begeistert.
Die Führung übernahm Marika Rosenbusch, direkte Nachfahrin eines der Gründer. Mit viel Herzblut erzählte sie von der Familiengeschichte, den Herausforderungen nach der Wende und wie das Unternehmen trotz aller Widrigkeiten den Weg zurück in die Privatwirtschaft fand. „Wir haben nie aufgegeben – und das macht uns heute stolz“, betonte Frau Rosenbusch.
Viele Fragen wurden gestellt: Wie haben sich die Produktionsbedingungen verändert? Welche Figuren sind heute besonders gefragt? Geduldig und offen beantwortete Frau Rosenbusch alles und gab uns einen tiefen Einblick in die Welt des Porzellans.
Nach diesem inspirierenden Vormittag ging es weiter in die Seniorenbegegnungsstätte Schmiedefeld. Hier herrschte eine lebendige und offene Atmosphäre, in der weitere Tagesordnungspunkte – darunter die Mitgliederversammlung des Beirates – stattfanden. Den Höhepunkt bildete das Fachseminar von Dr. Ambold, der mit inspirierenden Impulsen zum Thema „Die Macht der Gedanken und ihr Einfluss auf das Unterbewusstsein einschließlich psychosomatischer Auswirkungen“ begeisterte. Auf humorvolle Art und mit hoher fachlicher Kompetenz erläuterte er komplexe Zusammenhänge und beantwortete zahlreiche Fragen verständlich und praxisnah.
Ein besonderes Highlight: Erstmals seit langer Zeit nahm ein Mitglied des Seniorenbeirates unserer Partnerstadt Kulmbach teil. Die Resonanz war überwältigend positiv. „Ich nehme viele Ideen mit nach Hause und werde in Kulmbach davon berichten“, so Frau Oberhammer aus Oberfranken.
Wir blicken zurück auf einen Tag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch Brücken schlug – zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Saalfeld und Kulmbach.
Foto: Sabine Österreicher / Text: Cornelia Moersch
Landrat im Austausch mit Seniorenbeiräten – Engagement im Fokus
Beim Treffen der Seniorenvertreter im Landkreis stand eines im Mittelpunkt: Wie vielfältig die Arbeit für ältere Menschen ist – und wie wichtig das Ehrenamt bleibt. Landrat Marko Wolfram nutzte die Gelegenheit, um den Aktiven persönlich Danke zu sagen und gemeinsam mit ihnen die Weichen für 2026 zu stellen.
Besonders spannend: Die Entwicklung des Saalfelder Seniorenbeirats. Vorsitzender Wolfgang Roßberg erinnerte daran, dass es das Gremium erst seit 2014 gibt – gegründet auf Basis des Seniorenmitwirkungsgesetzes. Zuvor trug der Verein „Seniorenvertretung Saalfeld e.V.“ die Arbeit. Heute läuft bereits die dritte Wahlperiode, doch im Mai 2026 steht die Neuwahl an. Gesucht werden engagierte Menschen – gern auch Jüngere. „Das jüngste Mitglied ist 57 Jahre alt. Wer Lust hat, mitzuwirken, ist herzlich willkommen“, so Roßberg.
Die Aktivitäten in Saalfeld sind vielfältig: Veranstaltungen gegen Vereinsamung, Angebote in den Ortsteilen und sogar ein kreatives Projekt mit Schülern des Heinrich-Böll-Gymnasiums. Gemeinsam mit Senioren entsteht dort ein internationales Kochbuch – ein Beispiel für gelebtes Miteinander der Generationen.
Das Ziel bleibt klar: Gemeinschaft stärken und neue Ideen umsetzen. Wer sich engagieren möchte, findet im Seniorenbeirat eine offene Tür.
Foto: Martin Modes / Text: Cornelia Moersch
Digitale Gesundheitsversorgung – verständlich erklärt
Im Rahmen der Seniorenakademie Saalfeld lud der Saalfelder Seniorenbeirat am 01. Oktober 2025 zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit zwei zentralen Themen der digitalen Gesundheitsversorgung beschäftigte. Im Mittelpunkt stand die elektronische Patientenakte (ePA) – ein modernes Instrument zur sicheren Verwaltung persönlicher Gesundheitsdaten. Ergänzend dazu wurde das E-Rezept näher besprochen, welches den Zugang zu Medikamenten erleichtert und den Alltag von Patientinnen und Patienten digital unterstützen soll.
Als Referentin konnte Marion Büchel, Leiterin des AOK PLUS Kundencenters Saalfeld, gewonnen werden. Sie informierte die Teilnehmenden umfassend und verständlich über die ePA: Was sie ist, wie sie funktioniert und welche Vorteile sie für Patientinnen und Patienten bietet. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, medizinische Daten sicher zu speichern und gezielt mit Ärztinnen und Ärzten zu teilen – ganz im Sinne einer besseren, individuelleren Versorgung.
Die Möglichkeit der Stellvertretung innerhalb der elektronischen Patientenakte stieß auf großes Interesse und wurde lebhaft diskutiert. Besonders intensiv beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Fragen der Datensicherheit und der Wahrung der Selbstbestimmung über persönliche Gesundheitsinformationen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um das E-Rezept. Frau Büchel erläuterte, wie es funktioniert und wie es den Alltag erleichtern kann – etwa durch die digitale Übermittlung an Apotheken und die einfache Einlösung per Smartphone oder Gesundheitskarte.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und bot reichlich Gelegenheit für Fragen sowie einen lebendigen Austausch. Die Teilnehmenden zeigten sich grundsätzlich offen gegenüber den digitalen Neuerungen im Gesundheitswesen, betonten jedoch deutlich den Bedarf an persönlicher Beratung und praktischer Unterstützung bei der Umsetzung. Besonders hervorgehoben wurde, dass es weiterhin analoge Alternativen geben muss – denn viele ältere Menschen können digitale Angebote aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder eingeschränkter Fähigkeiten nicht nutzen.
Der Seniorenbeirat der Stadt Saalfeld/Saale bedankt sich herzlich bei Frau Büchel für die fachkundige und praxisnahe Präsentation sowie beim SRB für die Gastfreundschaft.
Text / Fotos: Cornelia Moersch
Schülerprojekt zum Thema „Trauerkaffee“ – Einfühlsame Ideen für Begegnung und Gespräch
Im Rahmen eines Projekts am Heinrich-Böll-Gymnasium Saalfeld beschäftigten sich Schülerinnen mit der Frage, wie ein sogenanntes Trauerkaffee gestaltet werden kann – ein Ort der Begegnung für Menschen, die einen Verlust erlebt haben.
Mit viel Sensibilität stellten die Jugendlichen uns im Juni kreative Beschäftigungs- und Gesprächsideen vor, die helfen können, mit Trauernden in Kontakt zu kommen und ihnen Raum für Austausch zu geben. Dabei wurden Materialien bereitgestellt, mit denen verschiedene Techniken ausprobiert werden konnten – von gestalterischen Angeboten bis hin zu Gesprächsimpulsen.
Der Seniorenbeirat Saalfeld war im Juni 2025 als Gast eingeladen und übernahm gleichzeitig die Rolle der „Probanten“: Die Mitglieder testeten die Ideen der Schülerinnen direkt vor Ort und kamen bei Kaffee und Kuchen mit den jungen Projektteilnehmerinnen ins Gespräch. In dieser generationsübergreifenden Runde konnten viele Fragen gestellt und beantwortet werden – ein wertvoller Austausch, der zeigt, wie wichtig gemeinsames Lernen und gegenseitiges Verständnis sind.
Text/Foto: Cornelia Moersch
2. Seniorenakademie – Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Fokus
Bei der zweiten Veranstaltung der Seniorenakademie im Mai 2025 stand ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt: Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Referent Andreas Günther vermittelte auf verständliche und praxisnahe Weise, worauf es bei diesen Dokumenten ankommt und welche rechtlichen sowie persönlichen Aspekte zu beachten sind.
Die Teilnehmenden erhielten aufschlussreiche Informationen und viele neue Denkanstöße. Für viele war klar: Es ist Zeit, bestehende Dokumente zu überprüfen – oder erstmals eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu erstellen.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit diesen Fragen auseinanderzusetzen – für mehr Selbstbestimmung und Sicherheit im Alter.
Text/Foto: Cornelia Moersch
Treffen der südthüringer Seniorenbeiräte in Sonneberg – Austausch und Einblicke
Im April dieses Jahres trafen sich die südthüringer Seniorenbeiräte zu einem regen Austausch in Sonneberg. Ziel war es, voneinander zu lernen: Wie arbeiten andere Beiräte? Welche Kooperationen gehen sie ein, um ihre Aufgaben wirkungsvoll zu erfüllen?
Das Treffen bot wertvolle Einblicke in die vielfältige Arbeit der Beiräte in der Region und förderte neue Ideen für Projekte und Vernetzung.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Lehrmittelfirma SOMSO. Das traditionsreiche Unternehmen beeindruckte mit naturgetreuen Modellen für den Biologieunterricht, die medizinische und landwirtschaftliche Ausbildung – ein spannender Blick hinter die Kulissen innovativer Bildungsarbeit.
Der Seniorenbeirat Saalfeld bedankt sich für die Einladung und den offenen Austausch – und freut sich auf weitere gemeinsame Schritte für eine starke Seniorenvertretung in Südthüringen.
Text/Foto: Cornelia Moersch
Jahrestagung des Landesseniorenrates: Digitale Pflege im Wandel
Anfang November 2024 nahm der Seniorenbeirat Saalfeld an der Jahrestagung des Landesseniorenrates Thüringen teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie digitale Innovationen und künstliche Intelligenz die Pflege verändern – zwischen technischem Fortschritt und analoger Teilhabe.
Vorträge zu Assistenzrobotern, digitalen Gesundheitslösungen und ethischen Aspekten zeigten: Die Chancen für eine älter werdende Gesellschaft sind groß – doch sie müssen aktiv und gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren gestaltet werden.
Gleichzeitig wurde deutlich: Viele digitale Angebote sind für ältere Menschen schwer zugänglich. Es braucht verständliche Aufklärung, praktische Hilfen und Schulungen, damit niemand ausgeschlossen wird.
Der Seniorenbeirat setzt sich dafür ein, dass digitale Teilhabe für alle möglich wird – unterstützend, kritisch und zukunftsorientiert.
Text/Foto: Cornelia Moersch
Seniorenbeirat gibt Auftakt zu eigener Veranstaltungsreihe
"Vorsicht - Betrug" war der Titel einer Veranstaltung, die die Freiwilligenagentur der Lebenshilfe Saalfeld-Rudolstadt e.V. und der Saalfelder Seniorenbeirat am 24. Oktober 2024 durchgeführt haben. Es ging um aktuelle Betrugsmaschen, die die Bürger in unserer Region zurzeit verunsichern und auf die wir mithilfe der Beratungsstelle der Polizeidirektion Saalfeld aufmerksam machen möchten. Es galt zu sensibilisieren und zu ermuntern, jeden Betrugsfall anzuzeigen. Nur so kann zur Aufklärung beigetragen werden.
"Vorsicht - Betrug" markiert den Start einer Veranstaltungsreihe, die von der Freiwilligenagentur der Lebenshilfe Saalfeld-Rudolstadt e.V. und dem Saalfelder Seniorenbeirat organisiert wird. Pro Jahr werden zukünftig 2-3 Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen stattfinden. Interessierte Bürger jeden Alters sind dazu eingeladen. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
Text/Foto: Cornelia Moersch/Silvio Müller
Vor-Ort-Termin zur geplanten Sanierung der Knochstraße
Am Donnerstag, den 10.10.2024 fand ein Vor-Ort-Termin mit Saalfelds BürgermeisterDr. Steffen Kania statt, um die geplanteund dringend erforderliche Sanierung der verkehrsreichsten Straße im Süden Saalfeldszu besprechen. Im Mittelpunkt der Begehung standen die Vorschläge zur Sanierung und Umgestaltung derKnochstraße.
Nach der Vorstellung der Planungen durch Uwe Neumann, Leiter des Tiefbauamtes, entwickelte sich eine teils hitzige Diskussion mit den anwesenden Anwohnern und Grundstückseigentümern. Viele der Anwesenden äußerten Bedenken hinsichtlich der mit dem Bauablauf verbundenen Einschränkungen und der Dauer der Baumaßnahmen.
Die Mitglieder des Saalfelder Seniorenbeirates Kurt Roschka und Cornelia Moersch nahmen ebenfalls an dem Termin teil. Ihnen ging es darum, aus erster Hand zu erfahren, wie die Belange der Menschen mit Hör- und Sehbehinderung sowie derer, die auf Hilfsmittel angewiesen sind, Berücksichtigung finden. Insbesondere die Sicherheit auf dem Fußweg, dazu gehören Hindernisse, abgesenkte Borde, übermäßiges Quergefälle sowie Straßenquerungen außerhalb der Ampelbereiche, sind im Fokus des Beirates.
Letztlich möchte der Seniorenbeirat dazu beitragen, dass ein konfliktfreies Miteinander aller Verkehrsteilnehmer gewährleistet wird. Steffen Kania und Uwe Neuman betonten, dass ihnen jeder Vorschlag von Bürgern willkommen ist und geprüft wird. Weitere Informationen an die Bürger und Abstimmungen mit den Grundstückseigentümern sollen noch erfolgen.
Bei diesem Vor-Ort-Termin zeichnete sich eine Tendenz zur Variante ohne Radfahrstreifen ab. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollte die gesamte Strecke auf 30 km/h begrenzt werden.
Text/Foto: Kurt Roschka/Cornelia Moersch
Gute Tradition wird fortgeführt - Treffen der Südthüringer Seniorenbeiräte
Am 3. Mai 2024 fand in Rudolstadt das Treffen der Südthüringer Seniorenbeiräte statt, das auf die Initiative der Beiratsvorsitzenden Hannelies Schrodetzki aus Rudolstadt und Christine Wichert aus Bad Blankenburg zurückgeht.
Die TeilnehmerInnen, die von Bürgermeister Jörg Reichl herzlich begrüßt wurden, kamen aus Sonneberg, Bad Blankenburg, Rudolstadt, Saalfeld und Sömmerda zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und über die Arbeitsschwerpunkte des vergangenen Jahres zu berichten. Diese Zusammenkunft bot die Gelegenheit für eine angeregte Diskussion über die Herausforderungen und Erfolge in der Arbeit mit SeniorInnen, die in Thüringen die größte Bevölkerungsgruppe ausmachen. Die TeilnehmerInnen erörterten die Notwendigkeit einer angemessenen Finanzierung und tauschten mögliche Lösungsansätze aus, um die Unterstützung für ältere Bürger zu verbessern und zu sichern.
Alexandra Graul, amtierende Vorsitzende des Landesseniorenrates, ermutigte die anwesenden Mitglieder den benötigten Finanzbedarf anzumelden. Die Arbeit der Beiräte wird immer notwendiger und aufgrund der Eingemeindungen umfassender und damit auch finanzintensiver.
Danach wurden verschiedene Initiativen und gut funktionierende Partner-schaften in den Regionen vorgestellt.
Nicht nur zur Wahrung der Rechte und Interessen der älteren Generation trägt die ehrenamtliche Arbeit der Seniorenbeiräte bei, sondern sie fördert auch deren aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Nach den intensiven Gesprächen nutzten die Beiräte die Gelegenheit, die Thüringer Bauernhäuser zu besuchen, was zum kulturellen Austausch beitrug und eine Bereicherung ihres Verständnisses für die regionale Geschichte und Tradition darstellte. Solche Treffen sind von unschätzbarem Wert, da sie nicht nur den direkten Dialog zwischen den Beiräten fördern, sondern auch dazu beitragen, dass die Bedürfnisse und Anliegen der älteren Generation in der Politik und in der Gesellschaft stärker wahrgenommen werden.
Dass sich die Seniorenbeiräte aus Rudolstadt, Saalfeld, Bad Blankenburg, Sonneberg und Neuhaus am Rennweg immer abwechselnd in der jeweiligen Kommune zum Erfahrungsaustausch treffen, ist vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufen worden und nunmehr eine gute Tradition.
Nach der Pandemie hat Bad Blankenburgs Seniorenbeiratsvorsitzende Christine Wichert diesen Erfahrungsaustausch wiederbelebt und den Seniorenbeirat Sömmerda für die Zukunft mit einbezogen. Auch der Beirat Hildburghausen wird diesem Kreis im kommenden Jahr wieder beiwohnen.
Abschließend wurde von allen anwesenden Beiräten ein positiver Eindruck bestätigt, sodass sie mit viel Informationen und Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause fuhren.
Für 2025 hat der Sonneberger Seniorenbeirat die Einladung für dieses Treffen schon ausgesprochen.
Text/Foto: Cornelia Moersch
Saalfelder Seniorenbeirat präsentiert Notfallkarte auf Demenztag 2024
Passend zum diesjährigen Demenztag 2024 mit interessanten Vorträgen zum Umgang mit dementen Angehörigen stellte der Saalfelder Seniorenbeirat erstmals eine Notfallkarte für pflegende Angehörige vor.
Diese soll Personen, die ein Familienmitglied zu Hause pflegen und selbst in einen Notfall geraten, darauf aufmerksam machen, dass eine zu betreuende Person Hilfe benötigt. Mit diesem Erstkontakt, der auf der Karte vermerkt ist, kann umgehend weitere Hilfe durch fachkundiges Personal veranlasst werden. Somit sind Betreute nicht sich selbst überlassen.
Für die Anwesenden der Veranstaltung hat Sylvia Aschenberner, Pflegedirektorin der Thüringen Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH sehr einfühlend dargestellt, wie sich Menschen mit einer beginnenden Demenz verändern, welche Auswirkungen wie Orientierungslosigkeit langsam sichtbar werden, vor welchen Herausforderungen man plötzlich steht und wie man den Alltag gemeinsam meistern kann.
Wertvolle Informationen zu Hilfeleistungen, die kranke Menschen und ihre Familien in Anspruch nehmen können, hat Damaris Büchner, Leiterin des Sozialdienstes der Thüringen Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH, vorgestellt. Sie ermutigte alle Betroffenen und deren Familien Hilfen in Anspruch zu nehmen.
Weitere Akteure, die sich mit dem Älterwerden der Gesellschaft beruflich beschäftigen, stellten in den Pausen ihre vielfältigen Angebote vor. So konnte man sich über neue Bewegungs- und Gehirnleistungsaktivitäten informieren und diese selbst ausprobieren. Auch wurden verschiedene ehrenamtliche Begleitmöglichkeiten Betroffener vorgestellt.
Vor dem Hintergrund, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und Demenz mitunter häufiger auftritt, sind derartige Informationstage immens wichtig. Sie schaffen Klarheit über die Erkrankung, sie zeigen Lösungswege auf und vermitteln Unterstützungsangebote. Vor allen aber, machen sie den Betroffenen Mut.
Organisiert wurde dieser Fachtag vom Gesundheitsamt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt gemeinsam mit den freien Trägern.
Text / Fotos: Cornelia Moersch
Austausch der Seniorenbeiräte von Kulmbach und Saalfeld
Am 13. Dezember 2023 fand die diesjährige Weihnachtsfeier des Seniorenbeirates der Saalfelder Partnerstadt Kulmbach statt, zu der auch der Seniorenbeirat der Stadt Saalfeld/Saale eingeladen wurde. Gern besuchten die Saalfelder Seniorenvertreter diese Veranstaltung, einerseits um alte Verbindungen aufzufrischen, aber auch um neue Kontakte zu knüpfen.
Neben einer gelungenen Jahresabschlussfeier für die Kulmbacher Seniorinnen und Senioren mit Anerkennungs- und Dankesreden sowie einem ansprechenden Kulturprogramm, hat sich der Saalfelder Seniorenbeirat zu den Bedingungen für die Seniorenarbeit im oberfränkischen Kulmbach informiert.
Die Gastgeber berichteten über den neu zusammengesetzten Beirat, der sich von dem Saalfelder unterscheidet. Im Gegenzug sprach der Vorsitzende Wolfgang Roßberg über die Arbeit des Saalfelder Seniorenbeirates und dessen gesetzliche Grundlagen. Übereinstimmend haben die Mitglieder festgestellt, dass die Bedingungen für beide Beiräte recht verschieden sind und gern weitere Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden wollen.
Als erste Maßnahme hierzu übergab Wolfgang Roßberg den Arbeitsplan des Saalfelder Seniorenbeirates für 2024 und sprach eine Einladung zum jährlich stattfindenden Seniorennachmittag im September aus. Auch der Fachtag im Oktober soll zukünftig zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch genutzt werden.
Text / Fotos: Cornelia Moersch
Seniorenbeirat über Umbau des Theaters Rudolstadt informiert
Zu seiner zyklischen Mitgliederversammlung traf sich der Seniorenbeirat am 15. November 2023 diesmal am Theater Rudolstadt. Vor der eigentlichen Sitzung gab es eine Interessante Führung über die Baustelle des Theaterbaus. Mathias Moersch, Verwaltungsdirektor des Theaters und Friedrich Albrecht vom Generalplaner Sigma Plan ® Weimar führten über die Baustelle und erläuterten das Bauvorhaben. Anschließend wurde dem Seniorenbeirat der Animationsfilm vorgestellt, wie das Theater sich zukünftig den Besucherinnen und Besuchern präsentieren will.
Die Mitglieder des Seniorenbeirates sowie die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Frau Alexa Graul, interessierten sich neben den aktuellen Fragen nach den energetischen Aspekten insbesondere zu dem Umgang mit der Barrierefreiheit für die Theaterbesucher.
Text / Fotos: Cornelia Moersch
Fachtag 2023
Am 18. Oktober 2023 führte der Seniorenbeirat einen Fachtag, verbunden mit einem Besuch im Gestüt Meura durch. Neben einer interessanten Führung mit vielen Informationen über das Gestüt galt der Schwerpunkt dem Fachvortrag. Der Referent Dr. Wilhelm Ambold, Psychologe und freier Dozent aus Schwerborn bei Erfurt, ist Spezialist für Bewusstseinshygiene und Stressbewältigung.
Der Fachvortrag stand unter dem Thema „Gesund und Leistungsstark“ und war insbesondere auf die Belange älterer Mitmenschen ausgerichtet. Herr Dr. Ambold bezog hierbei folgende Themen ein:
- ganzheitliche Gesundheitsberatung zur Gesunderhaltung und Leistungssteigerung sowie Erhöhung der Lebenserwartung.
- Psychologische, physiologische sowie verhaltensbiologische Aspekte.
- Stressmechanismus und Stressbewältigung sowie Harmonie von Körper, Geist und Seele aus psychosomatischer Sicht.
Die Qualität der Gedanken hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Ärger zieht sich bis in jede Körperzelle und dies hat negative Auswirkungen auf die Emotionen, das vegetative Nervensystem sowie die Muskulatur. Bewusst bewegen, ernähren und atmen - diese Lebensweise führt nachweislich zu einem gesünderen und längeren Leben.
In der anschließenden offenen Diskussion ging Herr Dr. Ambold auf persönliche Fragen der Anwesenden ein. Der Vorstand des Seniorenbeirates resümierte, dass dieses Thema sehr wohl auch für die ältere Generation gedacht ist, da die Übungen bei allen Beteiligten Freude und Wohlbefinden ausgelöst und zur Gesundheit beigetragen haben.
Text / Fotos: Cornelia Moersch
