Infrastrukturministerin Karawanskij besucht Gorndorfer Grundschule und Klubhaus
Karawanskij versicherte dabei erneut die Absicht ihres Hauses, den Schulneubau im Rahmen des Schulinvestitionsprogramm 2024 mit der maximal möglichen Förderung von 6 Millionen Euro zu berücksichtigen. „Wegen der derzeit noch laufenden Haushaltsaufstellung für das Jahr 2024 steht dies jedoch noch unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung zum Haushaltsplan 2024 durch den Thüringer Landtag. Ich bin optimistisch, dass das Parlament hier die entsprechenden Prioritäten setzen wird“, so die Ministerin.
Bei einem Rundgang durch das Schulgebäude verdeutlichten insbesondere Direktorin Carmen Bruckmann und Hausmeister Bernd Neise die Notwendigkeit. „In etlichen Räumen biegt sich die Decke. Wenn es regnet, wird es teilweise nass in den Fluren, gerade auch viele Fenster, die noch aus Holz sind, sind undicht. Die Dämmung ist schlecht und digitale Medienbildung kann ohne funktionierendes WLAN nicht stattfinden“, beschrieb Bruckmann und Neise ergänzte mit Blick auf Elektrik, Wasser/Abwasser und Heizung: „Das Schlimmste ist immer das, was man nicht sieht.“
Im Anschluss besah sich Karawanskij gemeinsam mit ihrem zuständigen Abteilungsleiter für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, Dr. Martin Gude, das Klubhaus der Jugend. Das städtische Hochbauamt hatte dessen Gesamtsanierung, deren Kosten mit circa 8 Millionen Euro geplant sind, Ende 2022 für den EFRE-Wettbewerb „Nachhaltige Stadtentwicklung und energetische Stadtsanierung“ in der Förderperiode 2021 bis 2027 angemeldet – war jedoch nur als „Nachrücker“ berücksichtigt worden. Nach Gesprächen mit Vertretern von Stadt, Klubhausverein und Saalfelder Metal Stammtisch empfahl die Ministerin das Projekt erneut im Rahmen der Städtebauförderung anzumelden. „Da sich das Klubhaus im Sanierungsgebiet ‚Historische Altstadt‘ befindet, kommen die Bund-Länder-Programme ‚Lebendige Zentren‘ und ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘ der Städtebauförderung grundsätzlich für eine Unterstützung des Vorhabens in Frage. Ich möchte die Stadt ermutigen, die entsprechenden Anträge zu stellen, um das Klubhaus der Jugend langfristig zu erhalten“, sagte sie.
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