„Rettet uns, Erde“ bereichert Saalfelds Kunstsammlung
Der Künstler mahnt damit die menschliche Verantwortung für die globalen Auswirkungen des Klimawandels an. „Wir freuen uns sehr über die Schenkung“, dankte Bürgermeister Dr. Kania und Müller ergänzte, dass das Werk Aufnahme in die Kunstsammlung der Stadt Saalfeld/Saale findet und die Absicht besteht, es in der Dauerausstellung zu zeigen.
Noch bis 26. November ist die aktuelle Personalschau von Hans-Peter Marschewski im Stadtmuseum zu sehen. Die Ausstellung, die von der Galeristin der Saale-Galerie Ricarda Straub-Unger kuratiert wurde, erzählt aus der Lebensgeschichte des Künstlers im Jahr seines 75. Geburtstags. Präsentiert werden Werke, die seinen Werdegang von Öl zu Acryl hin zu neuen Techniken, u. a. Gusstechnik mit Epoxidharz und anderen Materialien wie Holz, dokumentieren. Immer geprägt von seinem Streben nach handwerklicher Perfektion, vom Malen im Stehen an der Palette, von seiner Lebensfreude, Menschenliebe und Begeisterungsfähigkeit.
Doch seine Ausstellung soll nicht nur mit Vielseitigkeit und Technik beeindrucken. Kunst, Politik und Natur – Marschewski philosophiert täglich über die Welt, die Gesellschaft und die Zusammenhänge. So fassen seine Werke oftmals aktuelle Themen auf und erzeugen beim Betrachten stets eine Wirkung. Technische, malerische Grenzen kennt er dabei nicht – allein schon mit Blick auf die skulpturalen Werke aus Marmormehl wie die „Justizia“. Mit der „Suche nach dem Dialog“ setzt er der Spaltung der Gesellschaft etwas entgegen. „Es braucht den Dialog. Auch mit den Gegenseiten“, so Marschewski. Seine Jahreswerk „Herzbeben“ erzählt von der Angst um den eigenen Sohn, der sich einer Herz-OP unterziehen musste. „Es drückt Angst und Hoffnung aus. Wir sollten unsere Gesundheit wertschätzen und bewusst den Tag erleben“, beschreibt der Diplomstaatswissenschaftler, Leiter der Polizeiinspektionen Rudolstadt und Zentrale Dienste der Polizeidirektion Saalfeld i. R.
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