Chopin liegt in der Luft zum 3. Sinfoniekonzert mit der gefeierten Pianistin Olga Scheps
Das Werk wurde 1830 komponiert und stieß aufgrund der vermeintlich unausgereiften Instrumentierung auf Kritik. Doch Chopin wollte explizit nicht die Orchester-Tradition Beethovens fortsetzen und rückte stattdessen den Solisten und Virtuosen in den Mittelpunkt seines ersten Klavierkonzertes. Er widmete es Friedrich Kalkbrenner, einem der größten Pianisten seiner Zeit. „Unaufführbar?“ ist das 3. Sinfoniekonzert überschrieben. Der Titel nimmt auch anderweitig historischen Bezug: Als die Wiener Symphoniker die 6. Sinfonie von Dvořák 1880 uraufführen sollten, weigerten sie sich, die Musik zu spielen. Nicht etwa, weil sie schlecht oder unspielbar war, sondern aus ganz anderen Gründen. Dvořák war Slawe, und die Wiener wollten schlichtweg nicht die Komposition eines Slawen vortragen. Das Werk kam dann in Prag zur Uraufführung und avancierte zum Publikumsrenner. Auch weil der Komponist in seine Sinfonie Tanzelemente und an Volkslieder angelehnte Themen einbrachte. Die Leitung des 3. Sinfoniekonzerts liegt in den Händen des jungen tschechischen Dirigenten Robert Kružík.
Karten für das 3. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker sind erhältlich an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters, telefonisch unter 03672/4501000 und auf der Website www.theater-rudolstadt.de.
Text: Friederike Lüdde - Thüringer Landestheater Rudolstadt Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Foto: © Uwe Arens
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