Zahlen, Fakten, Namen - Standesamt Saalfeld/Saale zieht Bilanz für 2023
2023 wurden im Standesamtsbezirk Saalfeld/Saale 139 Eheschließungen durchgeführt. 81 % der Paare haben einen gemeinsamen Ehenamen bestimmt, die restlichen Paare waren sich noch unsicher oder wollten bei gewohnter Namensführung bleiben. Bei den 81 %, die einen Ehenamen bestimmt haben, entschieden sich wiederum 89 % für den Namen des Mannes als Ehenamen.
698 Geburten wurden 2023 im Standesamt Saalfeld beurkundet. Von diesen in Saalfeld/Saale geborenen und beurkundeten neuen Erdenbürgern gehören 24 % dem Standesamtsbezirk Saalfeld/Saale an, d.h. der Stadt Saalfeld/Saale, Kaulsdorf und den dazugehörigen Gemeinden, sowie 2023 auch Königsee. Die restlichen 76 % der in Saalfeld/Saale geborenen Kinder wohnen außerhalb des Standesamtsbezirkes. Bei der Geschlechterverteilung liegen die männlichen Neugeborenen vorn: 52 % der neuen Erdenbürger sind Jungen.
Bei der Vornamensvergabe achten Eltern sehr auf Individualität, so dass von einem „Run“ auf bestimmte Vornamen nicht gesprochen werden kann. Bei den Mädchen waren drei Vornamen beliebt: Jeweils sieben Mal wurden die Vornamen Ida, Merle und Mia vergeben. Bei den Jungen wurden ebenso drei Vornamen jeweils sieben Mal vergeben: Lio, Noah und Valentin.
Ein Thema im Standesamt wird immer bedeutungsvoller: Die Nachbeurkundungen von Geburten, Eheschließungen oder Sterbefällen deutscher Bürger, die sich im Ausland ereignet haben. Diese Nachbeurkundungen sind zwar mit einem Mehraufwand verbunden, werden aber vom Standesamt empfohlen.
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