Mit dem spanischen Mozart in den musikalischen Süden
Als Solistin ist die international erfolgreiche Geigerin Ioana Cristina Goicea zu Gast, die mit gerade einmal 27 Jahren zur Professorin in Wien berufen wurde.
Das musikalische Feuer Spaniens ist im Violinkonzert Nr. 2 d-Moll „Symphonie espagnole“ von Édouard Lalo aus dem Jahr 1873/74 unüberhörbar. Es blieb das einzige Werk, das dem Komponisten schon zu Lebzeiten Erfolg bescherte. Bereits vor der Epoche der Romantik wurde in Iberien der sogenannten ernsten Musik gefrönt. Einer der herausragenden Vertreter war Juan Crisóstomo Arriaga, der aufgrund seines frühen und außerordentlichen Talents als der „spanische Mozart“ bezeichnete wurde. Wie Mozart galt er nicht nur als Wunderkind, sondern teilte mit dem berühmten Österreicher zufälliger Weise auch das Geburtsdatum: den 27. Januar. Arriaga verstarb mit gerade einmal 19 Jahren. Die Tradition typischer spanischer Tänze fortzuentwickeln ist und bleibt die Leidenschaft großer spanischer Komponisten, wie zum Beispiel Manuel de Falla. Ein glücklicher Umstand, dem eine Vielzahl von unvergesslichen Klängen und Rhythmen zu verdanken ist. Einige der schönsten von Manuel de Falla bringen die Thüringer Symphoniker in diesem Konzert unter der musikalischen Leitung von Pascual Osa, dem Chefdirigenten des Orquesta y Coro Filarmonía de Madrid zu Gehör.
Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters, telefonisch unter 03672/4501000 und auf der Website auf www.theater-rudolstadt.de erhältlich. Zu diesem Sinfoniekonzert findet eine für Schulklassen öffentliche Generalprobe am 19. Januar, um 10 Uhr statt.
Text: Friederike Lüdde - Thüringer Landestheater Rudolstadt Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Foto: Ioana Cristina Goicea ©Zuzanna Specjal
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