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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 29.01.2024

Ministerpräsident Bodo Ramelow auf Tour durch Saalfelder Einrichtungen


Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow tourte am 24. Januar 2024 im Rahmen seiner Reihe „Ramelow direkt - der Ministerpräsident im Dialog“ durch Saalfelder Einrichtungen. Im Mittelpunkt dabei standen vergangene sowie künftige Sanierungen, u.a. in der Regelschule „Geschwister Scholl“, dem Saalfelder Stadtmuseum, Oberen sowie Blankenburger Tor und das „Sorgenkind“ Klubhaus.

 

Der Stadtrundgang startete in der Regelschule „Geschwister Scholl“, in der Fachkabinette, Aula und Turnhalle besichtigt und die Digitalisierung der Klassenräume vorgestellt wurde. Bürgermeister Dr. Steffen Kania informierte über die Sanierung der städtischen Schulen, in die in den vergangenen Jahren 30 Millionen Euro investiert wurden.

„Es war spannend, die sanierte Grund- und Regelschule kennenzulernen, die in ihrer Form mit der Kombination von privater Johannesschule und städtischer Regelschule einzigartig in Thüringen ist“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow und lobte die Sanierung, die auch vom Land unterstützt wurde. Später am Nachmittag verkündete er dann auch positive Nachrichten für die Grundschule in Gorndorf: 6 Millionen Euro wurden für die Sanierung der Schule beantragt, die Weichen seien mit dem beschlossenen Landeshaushalt gestellt.  

Nach der Schulbesichtigung war das Saalfelder Stadtmuseum die nächste Station des Stadtrundganges. Bei einem Kurzrundgang mit Festsaal und Altären wurde der Sanierungs- und Renovierungsaufwand in den nächsten Jahren thematisiert.

Anschließend ging es weiter zum Klubhaus, das der Ministerpräsident mit den Worte betrat: „Dann schauen wir uns das Sorgenkind mal an.“ Vor Ort tauschte sich Bodo Ramelow mit den Vereinen über das Nutzungskonzept und die Sanierungspläne aus. Brennpunktthema war die Nutzungsuntersagung für größere Veranstaltungen nach der Brandschutzprüfung. „Das Gebäude ist ein wenig kompliziert. Es war gut, dass ich drin war. Wir müssen überlegen, wie wir die wichtigsten und drängendsten Probleme jetzt lösen können, so dass weiter Klubbetrieb möglich ist“, so Ramelow. Eine Generalsanierung, auf die der Fördermittelantrag abzielt, den die Stadt Saalfeld/Saale 2022 stellte, „bedarf viel  mehr Geld als wir uns vorstellen können. Soviel Geld ist in dem Topf gar nicht vorhanden“. Es müsse erstmal um die Rettung und den Weiterbetrieb des Klubbetriebes gehen. Hierfür sind das Infrastrukturministerium von Susanna Karawanskij und Bürgermeister Dr. Steffen Kania im Gespräch, um eine Prioritätenliste mit Projekten aufzustellen.

Nach dem Klubhaus besichtigte Ministerpräsident Bodo Ramelow noch die Johanneskirche, wo mit Pfarrer Christian Weigel das Thema „Solarenergie auf Kirchendächern“ besprochen wurde, das Obere und Blankenburger Tor, wo Yvonne Wagner, Geschäftsführerin der Feengrotten und Tourimus GmbH, über das Saalfelder Tourismuskonzept informierte und den Zukunftsladen, wo er mit Vertretern des Jugendforums ins Gespräch kam.


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