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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 11.04.2024

Stein statt Stahl lautet das Ergebnis der Umfrage „Neugestaltung der Freianlage ‚Auf dem Graben‘“


Die Resonanz war groß, das Ergebnis eindeutig. Insgesamt 1.711 Bürgerinnen und Bürger haben an der Umfrage zur „Neugestaltung der Freianlage ‚Auf dem Graben‘“ teilgenommen. Die Mehrheit hat sich für die Variante 5, die Nachbildung der Stadtmauer als Bruchsteinmauer, ausgesprochen.

 

„Wir sind überrascht und erfreut über die große Resonanz, auf die die Umfrage zur Neugestaltung der Freianlage ‚Auf dem Graben‘ gestoßen ist. Auch über die Stadtgrenzen hinaus wurde die Umfrage wahrgenommen und einige Stimmen aus benachbarten Orten verzeichnet. Vielen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen und sachlich zum Thema diskutiert haben“, zog Bürgermeister Dr. Steffen Kania Bilanz.

Ergebnis der Umfrage „Neugestaltung der Freianlage ‚Auf dem Graben‘“:

  • Variante 1 (Nachbildung der Stadtmauer aus Cortenstahl - Höhe 3,00 Meter): 43 Personen, 2,5 % der Stimmen
  • Variante 2 (Nachbildung der Stadtmauer aus Cortenstahl - Höhe 2,50-3,00 Meter): 50 Personen, 2,9 % der Stimmen
  • Variante 3 (Nachbildung der Stadtmauer aus Cortenstahl - Höhe 2,50-3,00 Meter mit vereinzelten größeren Lücken): 113 Personen, 6,6 % der Stimmen
  • Variante 4 (Nachbildung der Stadtmauer als Blocksteinmauer): 443 Personen, 25,9 % der Stimmen
  • Variante 5 (Nachbildung der Stadtmauer als Bruchsteinmauer): 1.062 Personen, 62,1% der Stimmen

Die Stadt Saalfeld/Saale hatte um die Meinung der Bevölkerung zu der Städtebaufördermaßnahme gebeten. Entstehen wird auf dem 2.110 qm großen Areal eine kombinierte Grünraum- und Parkplatzfläche. Dies beinhaltet die Erweiterung von Grünflächen, die Neupflanzung von etwa 30 Bäumen und das Errichten von 36 Parkplätzen, darunter 6 Parkplätze für E-Autos und ein Krad-Parkplatz. Zudem ist geplant, eine Nachbildung der Stadtmauer zu errichten. Der Entwurf des Planungsbüros sieht das Setzen von Stelen aus Cortenstahl vor, die die Wirkung einer Stadtmauer erzeugen, die jedoch zu 95 Prozent offen ist und damit transparente Sichtbeziehungen erlaubt. Hierzu wurden drei Varianten erarbeitet. Vom Fördermittelgeber kam der Vorschlag, die Stadtmauer mit einer Blockstein- oder Bruchsteinmauer nachzubilden.

Stahl oder Stein – war die zentrale Frage der Umfrage, die vom 25. März bis 8. April durchgeführt wurde. Das Ergebnis wird dem Stadtrat vorgelegt, der über das weitere Vorgehen entscheiden wird. Der Beginn für die Baumaßnahme ist für den Spätsommer 2024 geplant.

 


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