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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 02.07.2026

Bauhof Kleingeschwenda zukunftsfähig aufgestellt


Zweiter Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen – moderne Arbeitsbedingungen für den Bauhof im Oberland geschaffen

 

Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist der Umbau und die Erweiterung des Bauhofstandortes in Kleingeschwenda erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren entstand ein moderner und leistungsfähiger Standort, der den Mitarbeitern des Bauhofes zeitgemäße Arbeitsbedingungen bietet und die Einsatzfähigkeit im Oberland nachhaltig stärkt.

Zur Einweihung am 30. Juni 2026 begrüßte Ortsteilbürgermeisterin Andrea Kühn die Gäste und würdigte insbesondere die Arbeit der Mitarbeiter des Bauhofes. Sie hob deren täglichen Einsatz für die Ortsteile hervor und betonte, wie wichtig der Bauhof für die Region sei. Ebenso sprach sie Sandra Werner vom städtischen Hochbauamt ihren Dank aus. Sandra Werner übernahm die Projektleitung und führte das Bauvorhaben erfolgreich zum Abschluss – ihr erstes Projekt dieser Art.

Bürgermeister Dr. Steffen Kania zeigte sich erfreut darüber, dass das Bauvorhaben innerhalb des geplanten Kostenrahmens umgesetzt werden konnte. „Mit dem Ausbau des Bauhofes Kleingeschwenda wurden moderne und funktionale Arbeitsbedingungen geschaffen. Mein Dank gilt dem Team um Bauhofleiter Martin Gläser und seiner zwölfköpfigen Mannschaft, die mit großem Engagement zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.“

Auch die Erste Beigeordnete der Stadt Saalfeld/Saale, Bettina Fiedler, unterstrich die Bedeutung des Standortes. „Der Bauhof Kleingeschwenda ist ein wichtiger Baustein für eine leistungsfähige kommunale Infrastruktur im Oberland. Kurze Wege und der direkte Zugriff auf die Mitarbeiter ermöglichen schnelle Entscheidungen und eine effiziente Aufgabenerfüllung. Die Entscheidung, den Standort auszubauen und langfristig zu stärken, war daher genau der richtige Schritt.“

Spannende Projekte mit Qualität aus eigener Hand

Mit der Eingemeindung der Saalfelder Höhe übernahm die Stadt Saalfeld/Saale die bisherigen Bauhofstandorte in Kleingeschwenda und Bernsdorf. Die Entscheidung, den Standort umfassend auszubauen und langfristig zu etablieren, erwies sich als wirtschaftlich und zukunftsorientiert. Denn neben den klassischen Aufgaben eines kommunalen Bauhofes (wie die Errichtung des Bergbauparkes in Schmiedefeld) wird vor Ort ein besonderes Projekt umgesetzt. In der Tischlerei entstehen Holzhütten für den Saalfelder Weihnachtsmarkt. Für den diesjährigen Markt wird es eine Unterstellmöglichkeit für die Gäste geben.

Der Bauhof Kleingeschwenda übernimmt als eigenständiger Außenstandort die Aufgaben im Saalfelder Oberland. Bei größeren Maßnahmen, wie dem Straßenbau, arbeitet er eng mit dem Bauhof im Unterland zusammen und kann dessen Unterstützung anfordern. Dadurch lassen sich sowohl alltägliche Arbeiten als auch umfangreichere Projekte flexibel und wirtschaftlich umsetzen.

Zweiter Bauabschnitt mit umfangreichen Eigenleistungen

Der zweite Bauabschnitt begann im Januar 2024. Nach der ersten Bauberatung im Mai wurde im August 2024 der Bauantrag eingereicht. Den Auftakt der Bauarbeiten bildete der Umbau der neuen Tischlerei, die in den Räumen des ehemaligen Schwimmbades der Turnhalle eingerichtet wurde (siehe Bild). Bis auf den Rohbau wurde das Gebäude vollständig entkernt. Das frühere Schwimmbecken wurde verfüllt, ein Rolltor eingebaut und ein neuer Estrich eingebracht. Anschließend folgten die Installation der Heizungsanlage, der Elektrik und eines Ausgussbeckens sowie die Fertigstellung durch neue Bodenbeläge, Putz- und Malerarbeiten. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes war erneut die hohe Eigenleistung des Bauhofes. Die komplette Medienerschließung erfolgte vom Keller des Gemeindezentrums aus. Sämtliche Erdarbeiten für die Leitungsverlegung wurden durch die Mitarbeiter des Bauhofes selbst ausgeführt. Auch Pflaster- und Asphaltarbeiten konnten in Eigenregie und mit hoher fachlicher Qualität realisiert werden. Im Juli 2025 begann der Bau der Fundamente für die neue Systemhalle. Deren Errichtung verzögerte sich aufgrund einer längeren Wartezeit auf die notwendige Prüfstatik. Mitte Oktober 2025 konnte die Halle schließlich montiert werden. Wegen des frühen Wintereinbruchs war der Einbau der Oberlichter jedoch erst möglich, nachdem die Dachflächen im Frühjahr wieder sicher begehbar waren. Auch die Arbeiten an der technischen Gebäudeausrüstung waren witterungsabhängig. Die Elektroinstallation wurde im Mai 2026 abgeschlossen, die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik folgte im Juni 2026.

Die Gesamtkosten des zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf rund 750.000 Euro.

Erster Bauabschnitt im Oktober 2023 abgeschlossen

Damals wurden die Sozialräume im „Gemeinschaftszentrum Kleingeschwenda“ umfassend saniert und an die Anforderungen moderner Arbeitsstätten angepasst. Aufenthaltsräume, Büro-, Umkleide- und Sanitärräume wurden modernisiert und so gestaltet, dass künftig auch weibliche Beschäftigte optimale Arbeitsbedingungen vorfinden.

 

Mit Abschluss des Gesamtprojektes „Umbau und Erweiterung des Bauhof-Außenstandortes in Kleingeschwenda steht nun ein moderner Standort zur Verfügung, der den Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen bietet und gleichzeitig eine leistungsfähige kommunale Infrastruktur langfristig sichert.

 


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