Städtische Schulen bis zum Schuljahr 2030/31 gesichert
Mit den Worten „Es ist mir eine große Freude Ihnen mitteilen zu können, dass alle Schulen in städtischer Trägerschaft bis mindestens zu dem Schuljahr 2030/31 erhalten bleiben“ eröffnete Bürgermeister Dr. Steffen Kania den 10. Tagesordnungspunkt der Stadtratssitzung vom 1. Juli 2026.
Der Schulnetzplan für die Schuljahre 2026/2027 bis 2030/2031 unterstützt die Entwicklung eines bedarfsgerechten Schulnetzes an Grund- und Regelschulen in der Stadt Saalfeld/Saale. Er beinhaltet Prognosen zur Fortführung des Schulbestandes, soll ein möglichst vollständiges und wohnortnahes Bildungsangebot sichern sowie den Kindern und Jugendlichen unserer Region ein umfassendes Bildungsprogramm darlegen und ihnen so differenzierte Möglichkeiten zur Schullaufbahn aufzuzeigen. Neben einer aktuellen Bestandsanalyse, grundlegenden Erläuterungen zu den Einzugsbereichen und einer Vielzahl prognostizierender Berechnungen zur linearen und variablen Entwicklung der Schülerzahlen enthält der Schulnetzplan 2026/2027 - 2030/2031 auch spezifische Hinweise zu jeder einzelnen Bildungseinrichtung.
Ebenso werden das Zusammenwirken mit Schulen in freier Trägerschaft und Kooperationen mit Förderschulen und Gymnasien in die Planung mit einbezogen. Diese werden jedoch nicht im Schulnetzplan abgebildet. Bürgermeister Dr. Steffen Kania wünscht sich hier eine Änderung.
Um den Fortbestand der Grundschule Schmiedefeld zu sichern, wurde eine Vereinbarung zum Einzugsgebiet zwischen den Schulträgern Landratsamt Sonneberg und Stadt Saalfeld/Saale sowie dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport getroffen, die den Besuch der Grundschule Schmiedefeld von Schülerinnen und Schülern aus Lichte und Piesau ohne Gastschulantrag ermöglicht.
Einstimmig konnte der Schulnetzplan in der Sitzung des Stadtrates beschlossen werden.
zurück zur Liste
