6. Sinfoniekonzert mit musikalischem Augenzwinkern
Sergej Prokofjew nahm sich 1917 mit Joseph Haydn zwar den Klassik-Altmeister zum Vorbild für seine erste Sinfonie, ließ aber bei seiner „Symphonie classique“ mit neuartigen Klängen aufhorchen. Ähnlich frech bewegte sich 1924/25 Dmitri Schostakowitsch bei der Konzeption seines sinfonischen Erstlings. Ein Spaß jagt den nächsten: Er drehte der Gattung und ihrer heiligen Tradition eine lange Nase. Pjotr Tschaikowski schließlich leistete sich eine andere Verrücktheit: eine überstürzte Heirat. Nach nur drei Monaten floh er aus der Ehe auf den Landsitz einer Gönnerin. Als Dank komponierte er 1878 drei kleine Stücke für Violine und Klavier als Erinnerungen an einen liebgewonnenen Ort.
Solistin im 6. Sinfoniekonzert ist die 1979 in Moskau geborene und in der Schweiz lebende Maria Solozobova. Sie zählt durch ihre kraftvolle Virtuosität zu den herausragenden Violinistinnen ihrer Generation. Maria Solozobova ist Gewinnerin renommierter internationaler Musikwettbewerbe. Ihre Karriere führte sie bereits in die großen Konzertsäle der Welt.
Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt zum Sinfoniekonzert im Meininger Hof an der Abendkasse wie immer frei.
Karten für das 6. Sinfoniekonzert mit Bustransfer sind erhältlich an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters, auf der Website auf www.theater-rudolstadt.de und an der Theaterkasse in der KulTourDiele, Tel. 03672 450 10 00.
Text: Friederike Lüdde - Thüringer Landestheater Rudolstadt Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Foto: Siko Maria-Solozobova ©Kaupo-Kikkas
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