Eichhorngemälde für Stadtmuseum
Die Rudolstädter Künstlerin Adelheid Eichhorn hat dem Stadtmuseum – und damit der Stadt Saalfeld/Saale – aus dem Nachlass ihres Ehemannes, des 2005 verstorbenen Malers und Grafikers Ulrich Eichhorn, insgesamt zwanzig großformatige Gemälde übereignet: Fünf Tafelbilder und 15 Malereien auf Papier – ein Querschnitt seines Lebenswerkes.
Bürgermeister Matthias Graul und Museumsdirektor Dr. Dirk Henning nahmen am 13. Oktober im Beisein von Galeristin Dr. Maren Kratschmer-Kroneck und der Künstlerin Adelheid Garschke offiziell die „überaus großzügige“ Schenkung von Frau Eichhorn entgegen.
Der Museumsdirekter bemerkte dabei, dass es die größte Schenkung der vergangenen Jahre an das Museum war, der eine Sonderausstellung folgen wird: „Wenn nicht im nächsten Jahr, dann garantiert 2016.“
Eichhorn, die sich seit vielen Jahren im Saalfelder Kunstverein engagiert, sagte auf den Dank des Saalfelder Bürgermeisters: „Garant für die Schenkung war die gute Zusammenarbeit mit der Saale-Galerie. Nicht zuletzt stammte die Idee von Galeristin Kratschmer-Kroneck, die auch die Werke aussuchte.“ Diese erwiderte, dass das Zusammenhalten eines künstlerischen Erbes wichtig sei und pries die Werke Eichhorns als besondere Beispiele „gestischer Malerei, die aus dem Gefühl heraus entsteht“.
Eichhorns „Kunst der freien und geometrischen Formen“ gehört nun zu der seit 20 Jahren im Aufbau befindlichen Saalfelder Kunstsammlung, die Werke von Saalfelder Künstlern und/oder mit besonderem Bezug zur Stadt beinhaltet. „Adelheid Eichhorn hat ein Zeichen für die Kunst- und Kulturstadt Saalfeld gesetzt“, würdigte Dr. Maren Kratschmer-Kroneck abschließend.
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