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∎ AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 11.05.2015

Ein Stationäres Hospiz für die Region


Gründung des Träger- und Fördervereins ist erfolgt

Am 5. Mai 2015 lud der Initiator Matthias Lander zum 1. Runden Tisch in die Thüringen-Kliniken in Saalfeld ein. Prof. Hans Eberhardt, Geschäftsführer der Thüringen-Kliniken, stellte die Räumlichkeiten im Restaurant zur Verfügung. Ziel der Veranstaltung war die Vorstellung des Projekts „Hospiz am Saalebogen“ sowie die Gründung des Träger- und Fördervereins für ein stationäres Hospiz in den beiden Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis. Dazu waren die Gründungsmitglieder des Vereins, viele Unterstützer und Förderer aus Lokalpolitik der beiden Landkreise und Städte sowie Ärzte aus den Kliniken, Palliativmediziner/innen, Vertreter der AOK und weiteres medizinisches Personal erschienen.

Eberhardt hieß die rund 100 Anwesenden herzlich willkommen und würdigte das große und leidenschaftliche Engagement von Matthias Lander in den vergangenen Jahren und in zahlreichen Gesprächen zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in den beiden Landkreisen, um diese private Initiative mit den anwesenden Partnern auf die „Zielgerade“ zu bringen. Die Gunst der Stunde ist besonders hervorzuheben, da am 29. April das neue Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin beschlossen wurde. Davon profitiert unmittelbar das „Hospiz am Saalebogen“, wenn es bis Ende 2016 an den Start geht.

Der Oberkirchenrat und ehemaliger Superintendent aus Saalfeld a.D. Ludwig Große begrüßte alle Anwesenden mit sehr persönlichen, bewegenden Worten. Er wünscht allen eine liebevolle Hand, die hält, tröstet und begleitet, wenn die letzte Wegstrecke begonnen hat. Er wünschte allen Anwesenden, dass mit Gottes Hilfe, seinem Segen und Schutz dieses Projekt gelingen möge.

Matthias und Kerstin Lander berichteten aus ihrer persönlichen Familiengeschichte, wie der Hospizgedanke über viele Jahre durch persönliches Begleiten in ihnen gewachsen ist. Anschließend stellte Bernd Schneider vom INS / Saalfeld seine 3-D Entwurfsplanung vom Hospiz an 2 möglichen Standorten in Saalfeld den Anwesenden vor. Saalfeld-Rudolstadts Landrat Marko Wolfram bekundete sein reges Interesse und grüßte alle Anwesenden herzlich.

In einer halböffentlichen Sitzung wurde im Anschluss an den Runden Tisch der Träger- und Förderverein des zukünftigen „Hospizes am Saalebogen“ einmütig gegründet.

Geplant sind eine Reihe von Benefizveranstaltungen, Konzerte mit den Thüringer Symphonikern, den Saalfelder Vocalisten, Samuel Koch und Samuel Harfst, sowie Andrea Berg in der Stadthalle Bad Blankenburg. Bekannte Schauspieler werden Buchlesungen im Stadtmuseum oder im Meininger Hof halten und es wird viele öffentliche Präsentationen des Projektes geben. Eine weitere Idee sind „Hospizbrötchen“ die es zum Saalfelder Marktfest geben wird. Wenn diese Brötchen gekauft und gegessen werden, dann fließt permanent eine Spende in das Hospizprojekt. Diese neue Kreation von leckeren Brötchen, in Form eines kleinen Hauses, soll es dann von Königsee bis Triptis in zahlreichen Bäckerfilialen von Bäcker Wagner geben.

Jeder Spender erhält eine Spendenbescheinigung, die beim Finanzamt anerkannt wird. Spender zwischen 500 - 5000 Euro erhalten eine Urkunde und kommen in ein „Spendentagebuch“. Alle „Großspender“ ab 5.000 Euro werden an einem besonderen Ort auf dem Hospizgelände „gewürdigt“.

Spenden können ab sofort auf das Konto der Kreissparkasse: Kto. 1101 8526 BLZ 830 503 03 / IBAN: DE15830505050011018526 / SWIFT-BIC: HELADEF1SAR eingezahlt werden.


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Ansprechpartner

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