Auf einem guten Stand
Spielen ist für die Kindesentwicklung entscheidend. Spielplätze tragen dabei zur Entfaltung bei, fördern Selbstsicherheit und -vertrauen und sind damit eine wichtige Ergänzung zum Spielen daheim und zu anderen Freizeitangeboten. Zudem bieten Spielplätze Kindern und Jugendlichen oft die einzige Möglichkeit zum Austoben, gemeinsamen Spielen, kreativen Experimentieren oder einfach nur zum Treffen, wobei letzteres auch die Eltern gerne für sich in Anspruch nehmen. Erkannt haben dies auch Saalfelder Unternehmen: Durch Spendeneinnahmen konnte zum Beispiel Ende letzter Woche eine neue Doppelschaukel am Spielplatz Pestalozzistraße aufgestellt werden.
Aktuell betreibt die Stadt 32 öffentliche Spielplätze im gesamten Stadtgebiet – elf davon allein im Stadtteil Gorndorf. Hierunter fallen Plätze für Kinder von 3 bis 14 Jahren, Anlagen für Jugendliche, Skateanlagen und zum Teil einzelne Spielpunkte.
Saalfeld investierte in den vergangenen 25 Jahren einen erheblichen Betrag, um Kindern ein altersgerechtes Spielen zu ermöglichen. Überwiegend werden die Plätze und Geräte oft und gern genutzt. Gute Beispiele sind die Anlagen Lindenplatz, Kircherstraße, Dürerstraße und Albert-Schweitzer-Straße (Nähe Nrn. 46 bis 58).
Für die Planung von Neuanlagen und den Unterhalt bestehender Plätze ist der Sachbereich Grünflächen im Tiefbauamt verantwortlich. Die vorgeschriebenen wöchentlichen und monatlichen Kontrollen sowie anfallende Reparaturen und Wartungsarbeiten erledigen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, um insbesondere einen sichereren Zustand der Geräte und Spielplätze zu gewährleisten.
Kritik bleibt trotzdem nicht aus. So erscheint der eine oder andere Platz wegen weniger oder bereits älterer Geräte nicht attraktiv genug. Desolat ist deswegen kein städtischer Spielplatz. Zum anderen spielt das Thema Sauberkeit eine weitere, große Rolle. Liegengelassener Müll und zerbrochene Glasflaschen sind für den Bauhof Alltag. Jeder Platz wird wöchentlich ein- oder zweimal angefahren und der Müll beseitigt. Die dafür verwandte Zeit könnte z. B. für Wartungsarbeiten weitaus sinnvoller verwandt werden. Was bleibt ist das Unverständnis für die Gedankenlosigkeit dieser „Schmutzfinken“, die zumeist älter als 14 Jahre sind.
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