Altgorndorfer "Bahndamm" grundhaft ausgebaut
Nach drei Monaten Bauzeit gab Bürgermeister Dr. Steffen Kania die Straße „Bahndamm“ – eine Gemeinschaftsbaumaßnahme von ZWA Saalfeld-Rudolstadt und Stadt – Ende Juli wieder offiziell für den Verkehr frei. Fertiggestellt worden war die Straße bereits am 8. Juni und damit fast zwei Monate vor dem vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin. „Nicht zum ersten Mal werden damit in Saalfeld Bauten vorfristig fertiggestellt. In der heutigen Zeit ist allein dieser Umstand mittlerweile eine Schlagzeile wert“, wie Saalfeld Stadtoberhaupt bemerkte.
Grund für den grundhaften Ausbau des „Bahndamms“ war zum einen die Erneuerung des Mischwasserkanals sowie der Trinkwasserleitung durch den ZWA und zum anderen die nur im Bestand vorhandene, partiell befestigte Fahrbahnoberfläche.
Die Planungen der Medienumverlegung und der Verkehrsanlage realisierte die Saalfelder Ingenieurgesellschaft wbu. Nach öffentlicher Ausschreibung wurde die Baumaßnahme an die Firma STRABAG Rudolstadt vergeben. Mit einer Auftragssumme von 418 000 Euro und einem inkludierten städtischen Anteil von rund 238 000 Euro wurden von April bis Juni 2018 200 Meter Abwasserkanal und 250 Meter Trinkwasserleitung verlegt, 1 000 Kubikmeter Erdstoff ausgehoben sowie 500 Kubikmeter Frostschutzschicht, 500 Quadratmeter Pflasterdecke aus Betonsteinen und 900 Quadratmeter Asphalttrag- und -deckschicht eingebaut.
Die Höhe der tatsächlichen Baukosten ergibt sich erst nach der vollständigen Abrechnung der Maßnahme. Dr. Kania bedeutet in Gegenwart der Anwohner, dass die Stadt von Anfang an eine sparsame und kostengünstige Ausbauvariante angestrebt habe, damit die von den Anwohnern zu zahlenden Straßenausbaubeiträge so niedrig wie möglich gehalten werden konnten. „Nichtsdestoweniger bin ich mir sehr bewusst, dass die Beiträge für jeden Anwohner sehr schmerzhaft sind, und hoffe, dass der Freistaat Thüringen vor der endgültigen Abrechnung eine Lösung findet.“
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