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„Saalfelder Weihnachtsbüchlein“ 2018 ist erschienen


Auf insgesamt 160 Seiten bietet die Publikation wieder einen Einblick in die Vergangenheit der Feengrottenstadt.

Saalfeld. Nicht nur die Stadt Saalfeld blickt auf eine stolze Geschichte zurück, sondern auch die Publikation, die sich vorrangig mit eben dieser Historie beschäftigt. Am Montag wurde im Saalfelder Stadtmuseum das insgesamt 115. Saalfelder „Weihnachtsbüchlein“ vorgestellt. Auch es der Begriff „Büchlein“ mittlerweile wohl nicht mehr ganz trifft, wie Museumsleiter Dr. Dirk Henning erklärte: „Die Publikation ist im Laufe der Zeit auf 160 Seiten angewachsen.“

Wie bereits in den vergangenen Ausgaben widmet sich das „Weihnachtsbüchlein“ auch dieses Jahr wieder der Saalfelder Stadtgeschichte. Die aktuellen sechs Beiträge umfassen dabei einen Zeitraum vom Mittelalter bis zur Moderne mit Themen von Kunst über Kultur bis hin zur Industriegeschichte der Feengrottenstadt, betonte Dr. Henning.

Eine gute Gelegenheit, Bilanz über das ausklingende Jahr zu ziehen. Bis Montag hatten insgesamt 20.300 Personen das Stadtmuseum besucht, was immerhin einen Besucherzuwachs von 11 Prozent oder 2000 Personen im Vergleich zum Jahr 2017 bedeute, erklärte der Museumsleiter. Zugpferde seien dabei vor allem die Sonderausstellungen gewesen, zu denen vor allem die Ausstellung „Raus aus dem Korsett“ gehörte, die die Emanzipation der Frauen in Saalfeld thematisiert. Aber auch die Museumsnacht, die im Rahmen des Saalfelder Marktfest stattfindet habe wieder einen wichtigen Beitrag zum Erfolg geleistet.

Darüber hinaus bot die Präsentation des „Weihnachtsbüchleins“ auch die Chance, einen kurzen Blick ins Jahr 2019 zu werfen. So stehen auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Sonderausstellungen auf dem Programm des Stadtmuseums. Darunter etwa „Der schöne Schein“ über die Geschichte des Notgeldes, „Zeitsprünge – Saalfeld gestern und heute“ oder „Voll der Osten – Leben in der DDR“.

Wie in den vergangenen Jahren auch, stand am Montag auch die traditionelle Spendenübergabe aus den Verkaufserlösen des „Weihnachtsbüchleins“ auf dem Programm. 150 Euro gingen in diesem an die Ehrenamtlichen des „Jam e.V.“ In der Begründung verwies Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania vor allem auf die professionellen sozialpädagogischen Angebote des Vereins. Der „Jam e.V.“ organisiert unter anderem Ferienfreizeiten, außerschulische Jugendbildungsmaßnahmen und Unterstützungsmaßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche. „Ihr Einsatz ist wichtig für ein lebens- und liebenswertes Saalfeld. Für alle Generationen und alle sozialen Schichten“, brachte Dr. Kania zum Ausdruck.

Das „Saalfelder Weihnachtsbüchlein“ ist im Stadtmuseum, der Saalfelder Touristinformation und im Buchhandel erhältlich.


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