Inkontakt wirbt um Heimkehrer ins Städtedreieck
34 Aussteller präsentierten sich am Samstag im Meininger Hof in Saalfeld. Neben verschiedenen Unternehmen zeigten auch die Verwaltungen des Städtedreieck, was die Region zu bieten hat.
Saalfeld. Fachkräftemangel ist ein Problem, das viele Firmen im Städtedreieck von Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg umtreibt. Gleichzeitig steigt die Zahl derer, die sich eine Rückkehr in die alte Heimat vorstellen können.
Auf genau diese Zielgruppe hatte es die Inkontakt in den Räumen des Meininger Hofes in Saalfeld abgesehen, wie Matthias Fritsche, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderagentur der Region Saalfeld-Rudolstadt als Veranstalter der Inkontakt betont: „Die Messe richtet sich bewusst an Menschen, die sich damit tragen, ihren Lebensmitttelpunkt in die Region zu verlagern.“ Vor allem an Pendler ins Städtedreieck richte sich das Angebot, wie Fritsche erklärte.
Das sei auch der Hauptunterschied zur großen Jobmesse in Bad Blankenburg. So stellten sich im Meininger Hof nicht nur Firmen aus der Region, sondern auch öffentliche Institutionen und die Wohnungsbaugesellschaften vor. „Wir wollen den Interessierten einen Überblick geben, was das Städtedreieck zu bieten hat“, ergänzte der Geschäftsführer. Dazu gehöre neben Jobangeboten eben auch die Wohnungssuche oder für Familien, wie die Kinderbetreuung in den Städten organisiert ist.
So hatten sich am Samstag insgesamt 34 Aussteller in Saalfeld eingefunden. Darunter 25 Unternehmen, drei Wohnungsbaugesellschaften und sechs öffentliche Einrichtungen, wie Stadtplanung oder die für die Kindergärten verantwortliche Ämter. „Es ist ein Pilotprojekt. Aber wenn das Angebot hier gut angenommen wird, soll die Rückkehrermesse weiterverfolg werden“, erklärte Fritsche. Ein Ziel, das auch Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania teilte. Für eine starke Region sei es für ihn unerlässlich Fachkräfte zu gewinnen. Und dafür leiste die Inkontakt im Meininger Hof einen wichtigen Beitrag, schloss Dr. Kania.
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