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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 26.03.2019

Spielplatzerneuerung und ein Pappelproblem in Gorndorf


Bei seinem ersten Stadtteilspaziergang machte sich Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania ein Bild von den Wünschen und Ideen der Gorndorfer für ihren Stadtteil.

Saalfeld. Veilchen, Tulpen, Osterglocken recken bereits ihre Köpfe an vielen Stellen in die Höhe. Gorndorf blüht, auch wenn zum Gorndorfer Spaziergang des Bürgermeisters Dr. Steffen Kania noch ein mitunter eisiger Wind über die zarten Pflanzenköpfe hinweg pfiff.

Etwa 15 Gorndorferinnen und Gorndorfer waren der Einladung des Bürgermeisters zum ersten Spaziergang durch den Stadtteil gefolgt. Dabei gehe es vor allem darum, die Ideen und Wünsche der Menschen vor Ort zu erfahren, erklärte Dr. Kania während des Treffens vor der Grundschule in Gorndorf: „Im Stadtteil lassen sich die Vorschläge der Bürger besser besprechen als im Büro.“

Und so führte der Gorndorfer Spaziergang einmal quer durch den größten Saalfelder Stadtteil. Von der Grundschule über die Albert-Schweitzer- hin zur Lendenstreichstraße, wo sich die Stadtteilwanderer mit dem Umbau der Zwei-Felder-Halle die größte Gorndorfer Baustelle ansahen. Hier gab es bereits die ersten Wünsche für den Stadtteil. So kam der Wunsch nach einer Sonnenuhr in der Lendenstreichstraße auf. Ein weiteres Anliegen bezog sich ebenfalls auf die Lendenstreichstraße.

Wie einige Anwohner berichteten, käme es an der Pyramide des angrenzenden Skaterparkes immer wieder zur Lärmbelästigungen.

Darüber hinaus wurde von den Anwohnern auch eine Aufwertung des Spielplatzes in der Stauffenbergstraße angeregt. Ein Anliegen, dem Dr. Kania Unterstützung zusicherte: „Wir sollten hier wirklich etwas für die Aufwertung des Spielplatzes tun.“ Dabei brachte der Bürgermeister etwa die Einrichtung eines Sandkastens ins Gespräch und forderte die Gorndorfer auf, eigene Ideen an die Stadtverwaltung heranzutragen.

Aus Sicht der Anwohner sei zudem die Müllsituation an neuen Netto-Markt in Gorndorf problematisch, wo einige Umweltsünder dazu neigten, ihren Müll an der Böschung des Einkaufszentrums zu entsorgen.

Auf einen weiteren Punkt machte zudem Horst Blaschke als berufener Bürger und Gorndorfer aufmerksam. So betonte er, dass die zahlreichen Pappeln im Stadtteil mittlerweile zu alt seien und permanent Äste verlieren würden.

Die genannten Anliegen werden nun innerhalb der Stadtverwaltung abgearbeitet. Aus diesem Grund begleiteten den Bürgermeister unter anderem Mitarbeiter des Ordnungs- und des Tiefbauamtes. Zudem sicherte Wobag-Geschäftsführerin Cordula Wiegand die Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft bei der Erneuerung des Spielplatzes in der Stauffenbergstraße zu.

In den kommenden Wochen und Monaten wird das Format des Stadtteilspazierganges fortgesetzt. So sollen zu einem späteren Zeitpunkt Arnsgereuth, Remschütz, Köditz, Obernitz und Beulwitz folgen.


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