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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 04.04.2019

Saalfeld ist „Mobilitätsknoten des Jahres“


Saalfeld ist zusammen mit Hamburg, Jena und Oldenburg Gewinner der zweiten Ausgabe des Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“, mit dem der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) die besten Verkehrsdrehscheiben des Landes auszeichnet. Verkehrsstaatssekretär und Wettbewerbs-Schirmherr Enak Ferlemann lobt das Engagement der Städte für die bestmögliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote.

Berlin/Saalfeld. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat am 4. April 2019 in Berlin die Siegerstädte des Wettbewerbs „Mobilitätsknoten des Jahres“ 2019 bekanntgegeben. Bei der zweiten Ausgabe konnte sich Saalfeld gegen die Konkurrenz aus ganz Deutschland durchsetzen und sich die Auszeichnung nach eingehender Jury-Bewertung sichern. Die Städte bieten ihren Bürgerinnen und Bürgern sowie Anreisenden dank hervorragender Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel die besten Möglichkeiten multimodal mobil zu sein. Der Preis wird in vier Kategorien – jeweils nach Einwohnerzahl der Städte – vergeben. Die weiteren Auszeichnungen gingen an Hamburg, Jena und Oldenburg.

Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania zeigt sich erfreut über die Auszeichnung der Feengrottenstadt als „Mobilitätsknoten des Jahres 2019“: „Die Auszeichnung verdeutlicht, dass sich die Anstrengungen der vergangenen Jahre für eine gute Verkehrsinfrastruktur sowie eine Anbindung an das regionale und überregionale Verkehrsnetz ausgezahlt haben.“ Zugleich betonte Dr. Kania, dass die Auszeichnung ein Ansporn sei, den Mobilitätsstandort Saalfeld/Saale in Zukunft nachhaltig zu fördern und auszubauen, um auf diese Weise die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Stadt voranzutreiben. „Die Ehrung beweist, welche Leistung vor Ort für die Mobilität der Bürger und für den Gütertransport erbracht wurde. Deswegen freuen wir uns umso mehr, den Preis entgegenzunehmen“, erklärte Dr. Kania.

Der Wettbewerb „Mobilitätsknoten des Jahres“ wurde 2017 ins Leben gerufen, um Städte und Gemeinden zu ehren, die sich für die bestmögliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote einsetzen und dafür eine leistungsfähige Infrastruktur schaffen. Der bdo will mit der Auszeichnung das Licht der Öffentlichkeit auf jene Orte lenken, die ihren Bürgerinnen und Bürgern gute Voraussetzungen für eine moderne und multimodale Mobilität bieten. Dies soll zusätzliche Anreize setzen, den Ausbau lokaler Verkehrsdrehscheiben als wichtige Zukunftsaufgabe voranzutreiben und im Sinne der Menschen vor Ort zu gestalten.

Zu der Bedeutung einer bestmöglichen Vernetzung verschiedener Verkehrsträger und der Wirkung des Wettbewerbs sagte Schirmherr Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: “Wir wollen mehr Mobilität ermöglichen und gleichzeitig die Straßen in unseren Städten entlasten. Dafür brauchen wir intelligen-te Mobilitätsangebote, welche die Verkehrsmittel optimal miteinander verknüpfen. Wie dies gelingen kann zeigen vorbildlich die Gewinnerstädte. Weitere Städte sollten diesen guten Beispielen folgen, damit noch mehr Menschen gerne auf die umweltfreundliche Reisekette umsteigen.“

Vorgeschlagen hatte Saalfeld Albert Weiler, Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Saalfeld-Rudolstadt – Saale-Holzland-Kreis – Saale-Orla-Kreis in Ostthüringen: "Durch die Anbindung an das Fernbusnetz ist es uns gelungen, das Mobilitätsangebot bei uns für die Bürgerinnen und Bürger erheblich auszuweiten. Auch für den Tourismus in unserer Region sind die umweltfreundlichen Fernbusse ein Gewinn. Die verbesserte Erreichbarkeit der Stadt Saalfeld und der ganzen Region mit ihren tollen Sehenswürdigkeiten für Touristen aus ganz Deutschland bringt zusätzliche Hotelzimmerbuchungen, mehr Umsatz in der Gastronomie und sichert Arbeitsplätze. Es war ein Risiko für FlixBus, hier einen Fernbushalt zu schaffen, aber der Schritt hat sich gelohnt - für alle Beteiligten."

Zur Ausrichtung des Wettbewerbs und der Bedeutung für aktuelle verkehrspolitische Debatten sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard: „Überall in Deutschland wird derzeit darüber diskutiert, wie es gelingen kann, dass im Verkehrssektor in Zukunft weniger Emissionen entstehen, ohne dabei die Mobilität der Menschen einzuschränken. Die bestmögliche Vernetzung verschiedener Mobilitätsangebote – insbesondere von Bus, Bahn, ÖPNV, Leihrad oder Car-Sharing – ist eine wesentliche Voraussetzung dafür. Denn starke Mobilitätsknoten machen es möglich, auf das Auto zu verzichten oder den Pkw-Einsatz zu reduzieren. Ich freue mich daher, dass wir auch 2019 wieder Städte ehren und hervorheben können, die viel für die Umwelt insgesamt und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger leisten.“


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