Thüringer Gesundheitstourismuskongress 9.9.2019
Wie aus Gesundheitskompetenz Wertschöpfung zu generieren ist
(THBV) Gesundheit ist seit Jahren einer der gesellschaftlichen Trends, der als wirtschaftlicher
Wachstumstreiber gilt und mittlerweile auch im Tourismus angekommen ist. Das sagt der Münchner
Universitätsprofessor Jürgen Schmude. Beim Thüringer Gesundheitstourismuskongress am 9.
September in Bad Frankenhausen wird er das Thema näher beleuchten und aufzeigen, dass mit
Gesundheitstourismus Geld zu verdienen ist. Durch professionell entwickelte Angebote können in
den gesundheitstouristischen Destinationen direkte, indirekte und induzierte ökonomische Effekte
realisiert werden, ist Schmude überzeugt. Allerdings, so schränkt er ein, seien es nicht mehr die
klassischen gesundheitstouristischen Produkte des traditionellen Kurwesens, sondern moderne
evidenzgestützte, oftmals naturnahe oder naturorientierte Formen des gesundheitsfördernden
Reisens, die sich einer stark wachsenden Nachfrage erfreuen würden.
Wie in diesem Kontext eine thematische Profilierung und Angebotsschaffung an einem Standort
gelingen kann, darüber werden in der im Anschluss folgenden Podiumsdiskussion touristische und
kommunalpolitische Akteure berichten. Hierbei geht es vorrangig um die beiden Impulsregionen
Masserberg und Inselsbergregion, um deren touristische Standortentwicklung im Kontext mit der
Thüringer Tourismusstrategie 2025. Die Entwicklungsgesellschaft des Freistaates Thüringen (LEG)
managt diesen Prozess strategisch und strukturpolitisch.
www.kurorte-thueringen.de
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