Die Hoffnung auf Langlebigkeit - Graffiti-Projekt startet in Gorndorf
Am Dienstag startete das Projekt „Stadt Design“ in Gorndorf. Bei der Aktion gestalten Graffiti-Künstler gemeinsam mit Schülern Stromkästen.
Saalfeld. Nachdem der erste Versuch buchstäblich ins Wasser gefallen war, zeigte das Wetter am Dienstag endlich ein Einsehen. Mit strahlendem Sonnenschein, Temperaturen um die 20 Grad Celsius, bunt gefärbten Blättern an den Bäumen machte der „Goldene Oktober“ seinem Namen alle Ehre.
In diesem Rahmen startete das Projekt „Stadt Design“ im Saalfelder Stadtteil Gorndorf. Mit der Aktion wird illegalen Graffiti vor allem an Strom- und Telekomkästen mit legalen Graffiti zu Leibe gerückt. Dabei bringen Künstler aus Saalfeld und Umgebung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die neuen Motive, die vor allem aus dem Saalfelder Stadtgebiet stammen oder mit der Feengrottenstadt in Verbindung stehen auf die eher ungewöhnlichen Leinwände auf.
Mit dem Projekt wolle die Stadt neue Wege bei der Bekämpfung von illegalen Schmierereien im Stadtgebiet gehen, erklärte Bettina Fiedler, 1. Beigeordnete der Stadt: „Wir hoffen auch ein wenig auf den Ehrenkodex unter den Sprayern, dass bereits gesprühte Kunstwerke nicht einfach übersprüht werden.“
Um die Aktion zu unterstützen, hat die Stadt die Kosten für die Farben übernommen, ergänzte Fiedler. Um das Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen, findet die Aktion in enger Abstimmung mit dem Jugend- und Stadtteilzentrum Gorndorf statt.
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