Neue Veranstaltungen im Jugend- und Stadtteilzentrum Gorndorf
Saalfeld. Das Jugend- und Stadtteilzentrum bietet gemeinsam mit der Lokalen Partnerschaft für Demokratie im November drei Veranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger an. Für den Auftakt sorgt am 18. November um 18.30 Uhr der Film- und Gesprächsabend „Montags in Dresden“. Gezeigt wird das gleichnamige Werk der Filmemacherin Sabine Michel. Die Regisseurin hat ein Jahr lang drei Teilnehmer der Pegida-Bewegung begleitet, auf Demonstrationen und im Alltag. Damit dokumentiert Michel reale und absurde Ängste der Gegenwart. Für ein anschließendes Gespräch wird die Regisseurin selbst anwesend sein.
Um das Thema Rechtsextremismus wird es am 21. November um 18 Uhr im Jugend- und Stadtteilzentrum gehen. Unter dem Motto „NS kann auch Nussschokolade heißen – Was umgibt uns und wie gehen wir miteinander um?“ diskutieren hochkarätige Gäste über gesellschaftliche Veränderungen der vergangenen Jahre. „Der Ton ist rauer geworden. Rote Linien werden überschritten, auf Kosten gelingender Gemeinschaft und Solidarität. Diese Veränderungen werden auch auf der Straße sichtbar. Die schwarz-weiß-rot bemalten Stromkästen in Saalfeld stechen sofort ins Auge“, erklärt Sebastian Heuchel von der Partnerschaft für Demokratie. Es diskutieren Steffen Kania (Bürgermeister Saalfeld), Christina Weigel (Pfarrerin), Thomas Endter (Sozialarbeiter Gorndorf), Franziska Schestak-Haase (Opferberatungsstelle Ezra) und Christoph Lammert (Extremismusberatungsstelle Mobit).
Den Abschluss bildet schließlich das zweite Erzählcafé „30 Jahre Friedliche Revolution“ am 26. November um 17 Uhr. Dabei gehen Zeitzeugen der Frage nach, wie sich das Leben nach 1989 verändert. Welche Hoffnungen und Erwartungen hatten sie und was haben die vergangenen 30 Jahre gebracht.
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