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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 12.12.2019

Es ist viel passiert in Saalfeld


Zur kleinen Pressereise stellte Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania den Fortschritt verschiedener Baumaßnahmen in der Feengrottenstadt vor

Saalfeld. Noch steht er ein wenig unscheinbar vor der Orangerie. Frische Erde um den Stamm, keine Blätter und natürlich noch keine Ostereier. Aber das soll sich 2021 ändern. Seit Anfang Dezember hat der künftige Saalfelder Ostereierbaum, ein Apfelbaum, seinen Platz im Schlosspark gefunden. „Der bisherige Standort in der Blankenburger Straße war einfach nicht ideal“, erklärte Bürgermeister Dr. Kania währen der kleinen Pressereise den anwesenden Reportern. So habe sich der Baum in der Fußgängerzone nur bedingt geeignet und auch die Logistik für den Ostereierbaumverein sei schwierig gewesen.

„Daher freue ich mich, dass wir jetzt diese Lösung gefunden haben“, ergänzte Dr. Kania. Neben dem guten Standort biete auch die Orangerie dem Verein die Möglichkeit, ganzjährig die bemalten Ostereier einzulagern. Auf diese Weise könne die Tradition der Familie Kraft, die den Ostereierbaum einst ins Leben gerufen hat weiterleben. Darüber rief Dr. Kania zu einer Spendenaktion für den Baum auf. Die Kosten für die Anschaffung seien mit etwa 300 Euro nicht allzu hoch, dem müssten aber die Kosten für Pflege entgegengestellt werden. Spender erhielten die Möglichkeit, ihr Engagement um dieses besondere Stück Saalfelder Tradition in Form einer Ehrenplakette gewürdigt zu sehen. 2020 wird der Ostereierbaum noch einmal in der Blankenburger Straße zu sehen sein, bevor er 2021 in den Schlosspark umzieht.

Aber nicht nur im Schlosspark hat sich etwas getan. In Gorndorf ist der Spielplatz nahe der Sparkasse fast fertiggestellt. Eigentlich für die Entfernung vorgesehen, hatten sich die Gorndorfer im Frühjahr für den Erhalt der Spielfläche ausgesprochen. Nun ist der generalüberholte Platz so gut wie fertig. „Alles was vor dem Winter erledigt werden konnte ist abgeschlossen. Im Frühjahr folgt noch der neue Rasen, dann ist alles fertig“, erklärte Bettina Fiedler, 1. Beigeordnete der Stadt. Während des Gorndorfer Spaziergangs hatten sich die Anwohner für den Platz ausgesprochen. „Dem Wunsch wollten wir gerne nachkommen“, sagte Dr, Kania zur Ergänzung.

Darüber hinaus laufen auch die Sanierungsarbeiten am ehemaligen Rektoratsgebäude und am Oberen Tor auf Hochtouren. Wie Hochbauamtsleiter Lothar Metzner erklärte, seien die Sicherungsarbeiten im Rektoratsgebäude so gut wie abgeschlossen. Insgesamt seien knapp 600.000 Euro in die Sanierung investiert worden. Etwa 300.000 Euro fließen zudem in die Begehbarmachung des Oberen Tores, wo zur Zeit der Innenausbau und die Fertigstellung der Wendeltreppe zum historischen Zugang laufen. „Die Mittel dafür stammen aus dem Kurlastenausgleich“, sagte Dr. Kania vor den anwesenden Journalisten. Mit dem Oberen Tor sei der erste Schritt zur Begehbarmachung aller vier Stadttore gemacht. Als nächstes würde die Sanierung des Darrtor folgen. Danach seien das Blankenburger und das Saaltor an der Reihe. Nach der Fertigstellung werden die Wahrzeichen der Stadt eine multimediale Ausstellung zur Geschichte Saalfelds und der Tore beherbergen.


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