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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 17.02.2020

„Kindermund tut Wahrheit kund“ in der Saalfelder Innenstadt


Mit einem gemeinsamen Projekt der Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH, dem Bürgerradio SRB und der Grundschule „Marco Polo“ führen Kinderstimmen nun zu den Saalfelder Sehenswürdigkeiten

Saalfeld. „Kindermund tut Wahrheit kund“ ist ein Ausspruch, der an den Saalfelder Sehenswürdigkeiten ab sofort gelebt wird. Dank eines gemeinsamen Projektes der Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH, dem Bürgerradio SRB und der Saalfelder Grundschule „Marco Polo“ informieren bald Kinderstimmen über die schönsten Ecken Saalfelds.

Die Idee dazu hatte Yvonne Wagner, Geschäftsführerin der Saalfelder Feengrotten: „Der Gedanke war ein Rundgang durch Saalfeld von Kindern für Kinder.“ Eine Idee, die mit den Kindern der Grundschule „Marco Polo“ und dem Medienpädagogen Silvio Müller vom Bürgerradio SRB engagierte Partner gefunden hat.

So haben die Grundschüler gemeinsam mit dem Medienpädagogen die verschiedenen Texte zu den Saalfelder Sehenswürdigkeiten eingesprochen. Für Schulleiterin Jeannette Müller-Pfenzig ein einzigartiges Projekt, wie sie während der Präsentation in Form eines kleinen Stadtrundganges erklärte: „Die Kinder haben sich wirklich toll engagiert und waren damit selbst als Radiomoderatoren unterwegs. Und auf diese Weise bringen sie gleich anderen Kindern ihre Heimatstadt näher.“

Dass es sich bei dem Projekt um mehr als nur ein reines Schulprojekt handelte, konnte zudem Medienpädagoge Silvio Müller erklären: „Die gesprochenen Texte werden in der nächsten Zeit für die Stadtrundgänge nutzbar gemacht.“ Die Idee sei etwa über QR-Codes oder Tiptoi-Stifte, die die Informationen bei Berührung einer dafür vorgesehenen Fläche selbstständig wiedergeben, die Arbeit der Schüler im touristischen Stadtgebiet erlebbar zu machen.

Wenn alles nach Plan laufe, könnte die Arbeit der Mädchen und Jungen im April für Stadtrundgänge zur Verfügung stehen, ergänzte Feengrottenchefin Yvonne Wagner, die auch bereits das nächste Projekt in Arbeit hat. So sollen die gesprochenen Texte auch in Druckform herausgegeben werden: In einem Schönschreibprojekt. „Die Idee ist, die Texte als Broschüre mit handgeschriebenen Texten herauszugeben“, ergänzte Wagner. Wer dafür die handschriftliche Vorlage liefert ist auch bereits geklärt. Es sind die Schüler der Marco-Polo-Schule.  


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