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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 02.04.2020

Bau der Radwegbrücke über die Saale begonnen - Am Dienstag wurden die Grundplatten für die Auflager gegossen


Saalfeld. In Reschwitz und Obernitz haben die Arbeiten für die neue Radwegebrücke über die Saale begonnen.  Inzwischen sind vier Gruben für die Betonfundamente mit einer Drainageschicht ausgestattet. Die beiden Gruben in Obernitz haben bereits ihre Säuberungsschicht aus Beton. Auf der Reschwitzer Seite wurde am Mittwoch die vierte Säuberungsschicht ausgebracht. „Ich bin froh und dankbar, dass die Baufirmen ihre Arbeit an der Brücke fortsetzen“, sagte Landrat Marko Wolfram.

Das Landratsamt ist Bauherr der Maßnahme. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur fördert der Freistaat 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Rund zwei Millionen Euro kostet die Brücke. Die Stadt Saalfeld finanziert den Eigenanteil und übernimmt nach Abschluss der Bauarbeiten die Brücke in ihr Eigentum. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen Landkreis und Stadt liegt vor. Die wasserrechtliche Genehmigung hat das Umweltamt bereits vor einem Jahr erteilt.

Die Brücke ermöglicht künftig Fahrradfahrern auf dem Saaleradweg ein komfortableres Fahren. Derzeit müssen zwischen Saalfeld und Reschwitz einige Höhenmeter überwunden werden. Mit der Brücke entfallen scharfen Kurven und steile Anstiege. Sinnvoll erscheint diese Variante vor allem seit der Fertigstellung des neuen Radweges zwischen Saalfeld-Köditz und Obernitz. Er verläuft parallel zur Straße, relativ eben und komfortabel. Die Voraussetzungen für die neue Brücke zwischen Obernitz und Reschwitz sind auch deshalb günstig, weil hier bereits eine Saale-Querung bestand, die Anschlusswege existieren noch.

Ziel ist es, das Thüringer Meer vom Städtedreieck aus mit einer attraktiven Radwegeführung erreichbar zu machen. 


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