Landrat und Bürgermeister besichtigen Brückenbau Obernitz-Reschwitz
Marko Wolfram, Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, und Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania besahen am Mittwoch gemeinsam den aktuellen Baufortschritt für die neue Radwegebrücke zwischen Obernitz und Reschwitz.
Saalfelds Tiefbauamtsleiter Uwe Neumann informierte, dass sich der Brückenbau im finanziellen wie zeitlichen Rahmen befindet. „Das Baugrundgutachten halte, was es verspricht. Mitte Oktober beginnt der Stahlbau vor Ort. Es werden die elf Meter hohen Pylonen sowie der Stahlkasten montiert. Dieser Stahlkasten wird mit Beton ausgefüllt, um Unwetter besser standzuhalten und Schwingungen zu verhindern“, erläutert Neumann. Die neue Brücke wird eine freie Spannweite von 70 Metern haben.
„Die neue Brücke ermöglicht künftig Fahrradfahrern auf dem Saaleradweg ein komfortableres Fahren. Derzeit müssen zwischen Saalfeld-Stadt und Reschwitz einige Höhenmeter überwunden werden. Mit der Brücke entfallen scharfen Kurven und steile Anstiege. Sinnvoll erscheint diese Variante vor allem seit der Fertigstellung des neuen Radweges zwischen Köditz und Obernitz“, beschreibt Landrat Marko Wolfram und Bürgermeister Dr. Kania ergänzt: „Mit der Fertigstellung der Brücke sind wir mit dem Saale-Radweg in Saalfeld praktisch durch. Gleichwohl muss der Weg zwischen Reschwitz und Weischwitz noch mit Hilfe von Fördermitteln in 2021 befestigt werden.“
Das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt ist Bauherr der Maßnahme. Im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur fördert der Freistaat 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die Stadt Saalfeld/Saale finanziert den Eigenanteil und übernimmt nach Abschluss der Bauarbeiten die Brücke in ihr Eigentum. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Der Brückenneubau soll Ostern 2021 für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Foto/Text: Christopher Mielke
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