Absage folgt Variante im Netz
Saalfelds „Lebendiger Adventskalender“ abgesagt, Stadt reagiert mit Onlinealternative
Saalfeld. Wieder ist es Advent geworden und mit jedem Tag wächst die Weihnachtsfreude. Traditionell öffneten sich vom 1. Dezember an fast täglich im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“ Fenster und Türen an einem Saalfelder Haus oder Geschäft. Mit jedem geöffneten Adventstürchen wurden Saalfelder daran erinnert, dass die Adventszeit nicht nur von Einkaufen und Rastlosigkeit geprägt sein muss – so schön es auch ist, Geschenke zu machen und sie zu besorgen. In der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit wurde viel mehr dazu eingeladen, die Adventszeit bewusster zu erleben und einen kurzen Moment inne zu halten.
Daraus wird 2020 allerdings nichts. „Auch 2020 erklärten sich viele Gastgeber zur Teilnahme bereit. Alle hatten sich Angebote im Freien ausgedacht. Leider werden sich in diesem Jahr keine Türchen öffnen können. Wir wollen verantwortungsvoll mit der coronabedingten Situation umgehen. Für 2021 hoffen wir auf eine Fortführung der schönen Tradition. Unser Dank geht an alle, die sich als Gastgeber gemeldet hatten.“, beschreibt Ruth Ströhl vom Organisationsteam „Lebendiger Adventskalender“ die Absage der Aktion für 2020.
Ev. Kirchengemeindeverband Saalfeld/Saale und Stadt bedauern diese gemäß der aktuellen Pandemielage allerdings folgerichtige Entscheidung. „Ich danke Ruth Ströhl und ihrem Team ausdrücklich für das ehrenamtliche Engagement. Ich bin mir sicher, dass es in 2021 eine Fortsetzung dieser wunderbaren Tradition geben wird“, sagt Bürgermeister Dr. Steffen Kania.
Indes wird die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Bürgerradio SRB und den Chören an der Johanneskirche vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag um 18 Uhr ein virtuelles Türchen auf facebook.com/stadt.saalfeld öffnen, damit die Weihnachtsfreude trotz Covid19-Pandemie ein Stück weit wachsen kann.
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