Nervennahrung für Pandemiestationen
Hintergrund
Die Corona-Pandemie traf die Schausteller-Branche in diesem Jahr sehr hart. Viele der großen Volksfeste mussten vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens abgesagt werden. Vor allem für die Menschen, die auf diese Feste wirtschaftlich angewiesen sind, war und ist es eine schwere Zeit. Trotz allem haben viele Schausteller nicht vergessen, dass es auch bei Vereinen und sozialen Projekten im Augenblick ebenso schwierig ist. Aus diesem Grund taten sich die Schausteller zum in diesem Jahr deutlich kleineren und nur unter Coronabedingungen stattfindenden Saalfelder Volksfest zusammen und generierten aus den Umsätzen des Volksfestes eine Spende.
Auf insgesamt 500 Euro beläuft sich die Summe, die Dirk Kirchner und Holger Sobczyk vom Thüringer Verband reisender Schausteller e. V. Ende Oktober symbolisch an Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania übergaben. Damit wolle der Verband ein Zeichen für gesellschaftliches Engagement und für Solidarität in dieser besonderen Zeit setzen, so Dirk Kirchner. „Wir danken dem Schausteller-Verband für das Engagement. Es ist toll zu sehen, dass gerade in dieser Zeit Menschen gibt, die sich für das Allgemeinwohl einsetzen“, sagte Bürgermeister Dr. Steffen Kania.
Dem städtischen Aufruf, sich für die Weitergabe der Spende zu bewerben, folgte lediglich ein Verein. Aus diesem Grund entschlossen sich Bürgermeister und Thüringer Verband reisender Schausteller dazu, die Pandemiestationen der Thüringer Kliniken gerade vor Weihnachten mit Nervennahrung in fünf Präsentkörben und -beuteln ein wenig zu erfreuen.
Die Spende in Höhe von 200,00 EUR geht an den 1. Saalfd-Rolschter-Carnevalsclub e. V. (SRCC).
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