Grundsatzbeschlüsse zur Sanierung der „guten Stube“ Saalfelds gefallen
„Die getroffenen Entscheidungen sind drei grundlegende Beschlüsse, die eine grobe Richtung vorgeben und mit denen der Planer nun in die Entwurfsplanungen gehen kann. Sie haben noch keine Planungsdetails zur Ausstattung und ähnliches zum Inhalt “, berichtet Bettina Fiedler, Erste Beigeordnete der Stadt Saalfeld.
Beim Ausbau Westportal Stadtkirche-Blankenburger Straße sieht die beschlossene Variante eine großzügige Fläche vor dem Kirchenportal, eine bequeme Treppe sowie eine gute gestalterische Verknüpfung Kirchplatz - Blankenburger Straße vor. Die Treppenanlage rückt gegenüber der Bebauung Blankenburger Straße etwas vor. Durch die zwei längeren Absätze auf den Treppenstufen sind diese bequem zu begehen und unterstreichen die gestalterische Wichtigkeit des Bereiches Westportal Kirche. Der freie Raum vor der Kirche soll in der weiteren Planung eine ansprechende Qualität bekommen.
Bei seiner Entscheidung hat der Stadtrat für die Variante votiert, die auch bei der Bürgerbeteiligung die meiste Zustimmung erhalten hatte.
Beim Ausbau der Blankenburger Straße ist die Wahl auf die flexibelste Lösung gefallen. Es ist vorgesehen, den mittleren Bereich mit Großpflaster (ähnlich Marktstraßenflächen), die beiden breiten Seitenflächen mit Platten zu befestigen. Alle Straßenbeläge sollen eine bestmögliche Begehbarkeit gewährleisten. In den Bereichen zu den Häusern können Freisitze oder andere Nutzungen erfolgen. Die neuen Bäume sollen beidseitig angeordnet werden. In der Straßenmitte ist Platz für Märkte u.a. Auch die Ver- und Entsorgung sowie die Feuerwehrdurchfahrt kann sehr gut gewährleistet werden. Im Bereich Blankenburger Tor wird für die Begehbarkeit die Möglichkeit zur Errichtung einer Treppe eingeplant.
Auch bei dieser Variante ist der Stadtrat der Bürgermeinung gefolgt.
Beim Ausbau Kirchplatz ist die Wahl auf die Variante mit der größtmöglichen Aufenthaltsqualität und den größtmöglichen Gestaltungsvarianten gefallen. Zudem ist es aus Sicht der Verkehrssicherheit die sicherste Variante, da der Kirchplatz von Fahrzeugen befreit wird und keine Parkplätze für Nutzer vorgesehen sind. Die Anlieferung für Geschäfte und Anlieger funktioniert, muss aber mit der Gestaltung abgestimmt werden.
Die Bürgermeinung hatte sich hier annähernd gleich auf alle drei vorgeschlagenen Varianten verteilt.
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