Schüler "Rund um das Holz" aktiv im Werkhaus
Zum Auftakt erhielten sie einen Rundgang durch das Werkhausgebäude. Anhand des Baukörpers, der ideal als Beispiel für modernen Holzbau dient, wurde anschaulich erklärt, wie vielseitig und nachhaltig mit dem Werkstoff Holz gebaut werden kann. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass für die Außenfassade sog. Käferholz aus dem Stadtwald verwendet wurde. Dieses wurde direkt am Werkhaus aufgesägt und in einem gemeinschaftlichen Prozess – zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers sowie Schülerinnen, Schülern und Jugendlichen während der Summerschool und in weiteren Formaten – zur vollständigen Außenfassade verarbeitet.
An zwei Vormittagen wurde dann praktisch gearbeitet, wobei auch hier ausschließlich recyceltes Holz zum Einsatz kam. Mit viel Engagement bauten die Schüler zwei Sitzbänke aus alten Schaltafeln für den Tischtennisbereich ihrer Schule sowie eine weitere Bank für das Werkhaus. Darüber hinaus gestaltete jeder Teilnehmer ein eigenes Windlicht aus Holz als persönliches Erinnerungsstück an zwei kreative und lehrreiche Tage. „Am Ende des Projekts waren die Schülerinnen und Schüler stolz und zufrieden. Sie haben nicht nur handwerkliche Erfahrungen gesammelt, sondern auch selbstwirksam etwas Nachhaltiges geschaffen. Ein Erlebnis, das sie sicherlich langfristig prägen wird“, beschreibt Werkhausmanager Dirk Böhme.
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