Energiemanager der Stadtverwaltung zieht erste Bilanz
Die ersten Tätigkeiten konzentrierten sich auf eine detailreiche energetische IST-Analyse. Dabei wurden die Verbräuche der Gebäude der Stadtverwaltung Saalfeld/Saale systematisch erfasst und ausgewertet. Das Ergebnis lieferte eine klare Prioritätenliste: Als Gebäude mit den intensivsten Verbräuchen wurden u. a. das Rathaus, Bürger- und Behördenhaus, Stadtmuseum und die Grundschule Schmiedefeld identifiziert. Diese Liegenschaften werden nun gemeinsam mit der Grundschule „Marco Polo“ und der Regelschule „Geschwister Scholl“ im nächsten Schritt einer genaueren Vor-Ort-Begehung unterzogen und mittels Analyseinstrumenten in Augenschein genommen: Mit Wärmebildkameras sollen energetische Schwachstellen sichtbar gemacht, die Heizungssysteme sowie Einstellungen der Heizkurven auf Effizienz geprüft und die Betriebskosten einer Analyse unterzogen werden.
Ziel ist es, bereits durch die Feinjustierung von Grundeinstellungen und geringinvasive Maßnahmen erste messbare Effekte zu erzielen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird ein strukturierter Maßnahmenkatalog erstellt, der dazu betragen soll, ohne große Investitionen eine Kostenentlastung zu erreichen.
Parallel wird eine spezialisierte Energiemanagement-Software implementiert, die die energetische Überwachung erleichtern soll. Diese Software ermöglicht es, alle Zählerstände und Verbrauchsdaten zentral zu bündeln und durch gezieltes Monitoring die Auswertung zu erleichtern.
Gefördert wird die Implementierung eine Energiemanagements aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 295.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2028.
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