2. Schlosskonzert der Thüringer Symphoniker mit majestätischer Musik des 18. Jhd.
Marie Antoinette war nicht nur Königin von Frankreich, sondern als solche auch eine Gönnerin Christoph Willibald Glucks. Nicht zuletzt durch ihre Unterstützung wurde er zum neuen Stern am Pariser Opernhimmel. Für ihre königliche Hoheit komponierte er fünf Opern und bearbeitete drei frühere Bühnenwerke. Im zweiten Schlosskonzert der Thüringer Symphoniker sind u. a. berühmte Tänze aus „Orphée et Eurydice“ und Arien aus seinen „Iphigenie“-Opern zu hören. Am Abend des Ancien Regime war diese mythologische Heldin, die eher adeliger Spielball als Akteurin im Ringen um die Macht ist, besonders en vogue. Mit ständiger Überforderung und gewaltigem Erwartungsdruck hatte auch „Madame, teuere Tochter“ zu kämpfen. Dies wird in Marie Antoinettes Briefwechsel mit ihrer Mutter, Kaiserin Maria Theresia, deutlich, aus dem die Schauspielerinnen Ulrike Gronow und Kathrin Horodynski Auszüge lesen.
Als Solistin des Konzerts konnte die Sopranistin Josefine Göhmann gewonnen werden. Sie war bereits als versierter Koloratursopran in Cherubinis „Idalide“ im Meininger Hof in Saalfeld zu erleben und sang in ihrer jungen Karriere an großen Opernhäusern wie der Staatsoper Hannover, Opéra National de Lyon oder dem Théâtre des Champs-Élysées Paris.
Karten für die Konzerte sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters, telefonisch unter 03672/422766 und über die Website unter www.theater-rudolstadt.de erhältlich. Derzeit gilt die 3G-Regel. Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, sich kurz vor dem Konzertbesuch noch einmal über mögliche Änderungen zu informieren.
Foto: Josefine Göhmann ©️Felix Broede
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