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AKTUELLES ∎ Nachrichten und Informationen ∎ News vom 03.10.2021

Tag der Deutschen Einheit in Kulmbach


„Demokratie ist nicht einfach da." Die Worte von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum heutigen Tag der Deutschen Einheit schwangen auch zur Feierstunde an der Berliner Brücke in Kulmbach mit. Bürgermeister Dr. Steffen Kania nahm auf Einladung des Kreiskuratoriums „Tag der Deutschen Einheit“ in diesem Jahr erstmals an der Veranstaltung am Mahnmal „Deutschland unteilbar“ in Saalfelds fränkischer Partnerstadt teil.

Die Redner der Veranstaltung erinnerten in ihren Wortbeiträgen an die Teilung Deutschlands, das durch die DDR-Unrechtsherrschaft entstandene Leid sowie die friedliche Wiedervereinigung 1990 und machten, besonders mit Blick auf die jüngsten Wahlergebnisse, zudem deutlich, dass die demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich sei und gemeinsame Werte verteidigt werden müssten: „Der historische Hintergrund ist für die Nachwendegeneration von Bedeutung. Eine Wiedervereinigung auf Augenhöhe fiel damals aus und diese Auswirkungen belasten uns bist heute mit einer vermeintlich unsichtbaren Mauer zwischen Ost und West. Wichtig ist ein eigenes Selbstbewusstsein, dass sich aus der Vielfalt der deutschen Regionen speist. Alleine der Grund, dass wir alle unsere Meinung heute frei äußern können, ist ein Grund zum Feiern.“

Am Rande der Feierstunde kam Dr. Steffen Kania auch zum ersten Mal mit seinem im April 2020 neugewählten Kulmbacher Amtskollegen Ingo Lehmann zusammen. Dr. Kania tauschte sich zudem mit Lehmanns Stellvertretern Frank Wilzok und Dr. Ralf Hartnack sowie Landrat Klaus Peter Söllner aus und erste Schritte zum Wiederaufleben der städtepartnerschaftlichen Beziehungen wurden erörtert.


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