Ausstellung „Offener Prozess“ in der Saalfelder Schlosskapelle
Im Rahmen des bundesweiten Theaterprojekts „Kein Schlussstrich!“ zeigt das Theater Rudolstadt die Ausstellung „Offener Prozess“.
Die Ausstellung „Offener Prozess“ nimmt die ostdeutsche Realität, insbesondere in Sachsen, zum Ausgangspunkt, um multiperspektivisch vom NSU-Komplex zu erzählen. Sie beleuchtet Migrationsgeschichten und Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt genauso wie den Widerstand dagegen. Mit dem Ansatz eines „lebendigen Erinnerns“ rückt sie marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Darüber hinaus nimmt sie strukturellen und institutionellen Rassismus ins Visier.
Die Ausstellung in der Saalfelder Schlosskapelle ist vom 22. Oktober bis 7. November täglich zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Sie richtet sich auch besonders an junge Menschen. Anfragen von Lehrerinnen und Lehrern können an Friederike Dumke, Theaterpädagogin des Theaters Rudolstadt, unter theaterpaedagogik@theater-rudolstadt.de gerichtet werden. Weitere Informationen zu „Kein Schlussstrich!“ sind unter www.theater-rudolstadt.de sowie unter www.kein-schlussstrich.de zu finden.
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