Theater Rudolstadt kehrt in den Spielbetrieb zurück
Eine erfreuliche Nachricht zum Jahreswechsel: Das Theater Rudolstadt nimmt seinen Spielbetrieb wieder auf. Den Auftakt gibt nach der coronabedingt fünfwöchigen Spielpause am 8. Januar die Ballett-Premiere „Carmen“ in Kooperation mit dem Theater Nordhausen.
„Die gesunkene Inzidenz hier vor Ort ermöglicht es uns, wieder zu spielen“, erklärt Theaterintendant Mensching die Entscheidung. „Dies ist für uns alle trotz der ganzen Ungewissheit durch Omikron erst einmal ein wichtiges Signal. Es geht weiter.“ Schließlich habe man in den vergangenen Wochen weitergeprobt, immer in der Hoffnung, dass nicht wieder alles umsonst gewesen ist.
Und so öffnet das Theater im Stadthaus gemäß der Vorgaben der neuen Landesverordnung mit reduzierter Platzkapazität von 40 %. „Das entspricht 104 Karten im Theater im Stadthaus, 39 im Schminkkasten und 240 im Meininger Hof Saalfeld“, konkretisiert er. Zudem gibt es eine 2G-Plus-Zugangsbeschränkung, von der Geboosterte ausgenommen sind, und FFP2-Maskenpflicht auch während der Vorstellung. „Wir wissen“, so der Intendant weiter, „dass dies für einige eine Herausforderung darstellt, aber nicht zuletzt aufgrund der Situation in unseren Spielstätten halten wir dies für unbedingt notwendig.“
Ab dem 8. Januar zeigt das Theater Rudolstadt wieder Aufführungen wie die jüngste Inszenierung „Die Glaubensmaschine“ von Alexi Kaye Campbell, das vielfach umjubelte Songdrama „Ewig jung“, das 4. Sinfoniekonzert „Klänge der Erinnerung“ mit der Violinistin Anush Nikogoshian sowie im Januar noch drei weitere Premieren: den Thriller „Die Katze im Käfig“ im Schminkkasten, die Komödie „Die Kehrseite der Medaille“ und das Kinderliederkonzert „Von Fischen und Wünschen“.
Karten sind für die Aufführungen an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich. Über weitere Vorgaben zu den aktuell geltenden Corona-Regeln gibt das Theater in der Theaterkasse telefonisch unter 03672/422766 und auf der Website unter www.theater-rudolstadt.de Auskunft.
Foto: Erste Premiere nach coronabedingter Spielpause: „Carmen“ als leidenschaftliches Ballett in einer Choreografie von Ivan Alboresi
Fotos Copyright: Ida Zenna
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