Neues aus dem Stadtrat
Beabsichtigt werden die Dämmung der Außenwände und Decken sowie die Beseitigung üblicher Feuchteschäden im Kellerbereich. Die Innenräume sollen künftig offener und heller erscheinen. Dafür sind Wanddurchbrüche sowie bodentiefe Fenster vorgesehen. Die Oberflächen der Böden, Wände und Decken werden erneuert und ein Teil der Kellerräume als Personal- und als Sportraum nutzbar gemacht. Die elektrischen Leitungen werden saniert, die Öl-Heizanlage wird abgebaut, durch eine umweltschonende Luft-Wasser-Wärmepumpe adäquat ersetzt und zusätzlich mit einer Photovoltaikanlage kombiniert. Der Kindergarten wird zudem über eine neue Einfahrt direkt an die Straße zwischen Dittrichshütte und Birkenheide angebunden. Asphaltierte Flächen auf dem Gelände sollen für Stellplätze und Spielflächen hergerichtet, die Wege zum Kindergarten beleuchtet und ein kleiner Bereich für einen Garten eingezäunt werden.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir gemeinsam mit dem TLBV eine Lösung finden konnten, um den Kindergarten auch fußläufig erreichbar zu machen“, sagte Bürgermeister Dr. Steffen Kania. Finanziert wird das Projekt aus Eigenmitteln der Stadt, wozu in der Schätzung des Planungsbüros rund 711.000 Euro veranschlagt worden.
Eine Grundsatzentscheidung traf der Stadtrat mehrheitlich im Fall der nordöstlichen Wohnbaufläche „Misch- und Sondergebiet Tourismus Bohnstraße“. Hier soll der Caravanstellplatz vergrößert werden. Da der Boden am Standort aufgrund industrieller Altlasten beschwert ist, würde ein zwingend erforderlicher Bodenaustausch das Wohnbauprojekt an den zu hohen Kosten scheitern lassen. Als Alternative wird daher die Ausdehnung des geplanten Caravanstellplatzes empfohlen, für den ein Privatinvestor- und Betreiber gefunden werden soll.
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