Feierliche Eröffnung des Dürerparks
„Mit der feierlichen Eröffnung des Dürerparks, dem größten und schönsten innerstädtischen Park, wird der städtischen Bevölkerung sowie Saalfelds Gästen nun ein Kleinod zugänglich gemacht. Es ist eine grüne Lunge in der Stadt und ich möchte mich bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern bedanken, denn die Bürgerbeteiligung war maßgeblich mitverantwortlich für das Bild des Parks“, sagte Bürgermeister Dr. Steffen Kania.
Auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern wurde der Park angefangen mit dem Rückbau von baulichen, vegetativen und gestalterischen Defiziten im Mai 2021 seither grundlegend saniert und umgestaltet. Das Ingenieurbüro IHLE aus Weimar, verantwortlich für die Parkarchitektur, war hierbei ein verlässlicher Partner. Zum Hintergrund für das Erscheinungsbild der Installation von Wasserspielen und Trinkbrunnen gab Sylvia Bohle, freischaffende Künstlerin und Bildhauerin sowie gebürtige Saalfelderin einen kurzen Einblick.
Die Neubepflanzung u. a. mit 34 Laubbäumen, zahlreichen Sträuchern und Stauden sowie die choreografierten Wasserspiele, Trinkwasserbrunnen, Boulefläche, der räumlich integrierten Kinderspielplatz und zahlreiche Sitzmöglichkeiten helfen dabei, die Aufenthaltsqualität deutlich zu steigern. Wesentliche Merkmale wie Stadtmauer, Blickachse zum Stadtmuseum und ökologische Aufwertung durch Rahmengrün finden sich in der Architektur des Parks ebenfalls wieder.
Die ursprünglich für November 2021 geplante Fertigstellung des Dürerparks verzögerte sich aufgrund von Lieferschwierigkeiten dringend benötigten Materials wie auch durch den Personalmangel während des Pandemiegeschehens. Abschließende Arbeiten an Brunnenbecken und Fischfundamenten konnten nur während der frostfreien Periode durchgeführt werden und verhinderten so gleichfalls eine Fertigstellung 2021.
Die barrierefreie Grünanlage „Dürerpark“ ist zu 66 Prozent aus der Städtebau-Förderung über das Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ mit der Maßnahme „Historische Altstadt“ finanziert. Von den für das Projekt veranschlagten Kosten von 980.000 EUR entfallen demnach auf die Stadt 330.000 EUR kommunaler Eigenanteil.
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