Ein Abend für Menschen, die Verantwortung übernehmen
Stadt Saalfeld/Saale würdigt besonderes bürgerschaftliches Engagement mit dem Ehrenamtspreis 2026
In der Kreismusikschule Saalfeld standen am 31. August 2026 Menschen im Mittelpunkt, die sich seit Jahren für andere einsetzen. Sie organisieren Veranstaltungen, engagieren sich in Vereinen, unterstützen Menschen in schwierigen Situationen, bewahren Geschichte oder bringen ihre Fähigkeiten dort ein, wo sie gebraucht werden.
Bürgermeister Dr. Steffen Kania nahm in seinem Grußwort zu Eröffnung des Festaktes Bezug auf den Arzt, Philosophen und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer. Dessen Gedanke der „Ehrfurcht vor dem Leben“ sei auch heute noch aktuell: Dort tätig zu werden, wo Hilfe gebraucht werde, und die eigenen Fähigkeiten für andere einzusetzen, könne in ganz unterschiedlichen Formen geschehen.
Schweitzer sprach in diesem Zusammenhang vom „Nebenamt“ – einer Aufgabe, die man zusätzlich übernimmt und in die man sich mit den eigenen Fähigkeiten einbringt. „Jeder von Ihnen hat sein Nebenamt, seine Anlage für sein Menschentum gefunden“, sagte Kania zu den Geehrten.
„Das Ehrenamt ist der Herzschlag unserer Stadt“, betonte der Bürgermeister. Ob im Sportverein, in der Selbsthilfe, in der Kultur oder bei der Pflege von Traditionen: Ehrenamtliches Engagement findet an vielen Stellen statt. Vieles davon geschieht im Hintergrund und wird im Alltag kaum wahrgenommen. Für die Menschen und Vereine, die davon profitieren, macht es einen Unterschied.
Die an diesem Abend Ausgezeichneten stehen für diese Vielfalt. Ihr Engagement reicht von Heimatkunde und Brauchtumspflege über soziale Aufgaben und Selbsthilfe bis hin zu Sport und Kultur. Sie übernehmen Verantwortung, wenn andere Unterstützung brauchen, und investieren dafür Zeit, Wissen und persönliche Energie.
Der Ehrenamtspreis 2026
Den Saalfelder Ehrenamtspreis vergibt die Stadt seit mehreren Jahren. 2018 und 2019 wurde die Auszeichnung bereits verliehen. Seit 2020 wird der Preis jährlich in den drei Kategorien „Einzelpersonen“, „Institutionen/Unternehmen“ und „Innovative Projekte“ vergeben. Damit werden nicht nur einzelne Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet. Auch Organisationen, Unternehmen und Projekte können für ihr besonderes Engagement gewürdigt werden.
Der Ehrenamtspreis selbst besteht aus einer transparenten, rechteckigen Glastafel mit der Botschaft“ „Die Stadt Saalfeld/Saale dankt für besonders beispielgebendes ehrenamtliches Engagement.“ Zum Preis gehört auch die Ehrenamtsurkunde sowie der Eintrag ins Ehrenamtsbuch.
Das Glas gibt dem Preis eine schlichte, zugleich wertige Gestaltung. Im Mittelpunkt steht dabei die Botschaft des Preises: Die Stadt möchte den Menschen danken, die sich freiwillig für andere und für das Gemeinwesen einsetzen.
Verleihung der Ehrenamtspreise in der Kategorie „Einzelpersonen“
In der Kategorie „Einzelpersonen“ acht Personen gemäß diesjährigem Stadtratsbeschluss geehrt. Die Laudatio zur Verleihung der Ehrenamtspreise für sechs „Einzelpersonen“ hielt Martin Roschka, Vorsitzender des Saalfelder Stadtrates. Bedacht wurden Uwe Amberg, Sven Körner, Klaus Lange, Jutta Lusche, Marion Patschke und Falk Pontow.
Uwe Amberg ist seit 20 Jahren Vereinsmitglied und hat den PSG Saalfeld a.S. 1446 e.V. (Privilegierte Schützengesellschaft) in dieser Zeit in vielfältiger Weise unterstützt und geprägt. Über viele Jahre hinweg ist er sportlich aktiv auf Landes- und Bundesebene und vertrat den Verein dort mit großem Einsatz, Disziplin und sportlichem Ehrgeiz. Seine Leistungen stehen für Kontinuität, Engagement und die enge Verbundenheit mit dem Verein.
Neben seinem sportlichen Wirken übernimmt er Verantwortung im Hintergrund. Er kümmert sich zuverlässig um die technischen Geräte und sorgt dafür, dass der Trainings- und Wettkampfbetrieb reibungslos möglich ist. Diese Aufgabe erfordert Überblick, Verlässlichkeit und praktisches Verständnis – Eigenschaften, die er in besonderem Maße mitbringt. Als selbständig arbeitender Mensch bringt Uwe Amberg Eigeninitiative in den Verein mit ein – zum Nutzen aller Mitglieder. Bei Uwe Amberg sind Engagement und Ehrenamt meist wenig spektakulär, sie werden einfach im Stillen geleistet.
Sven Körner ist seit vielen Jahren in der Selbsthilfe aktiv. 2022 gründete er die Selbsthilfegruppe Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) in Saalfeld, die sich im 14-tägigen Rhythmus trifft. Er war für die Gruppe sehr bemüht, suchte lange Zeit einen Gruppenraum und war im ständigen Austausch mit der Kontaktstelle der Selbsthilfegruppen. Körner gewann zudem eine Psychologin für die Gruppe, die bei Bedarf der Gruppe zur Verfügung steht. Über die Gruppenarbeit hinaus beteiligt sich die Gruppe infolge seiner Bemühungen aktiv an den angebotenen Interessenaustausche der Selbsthilfe, beim Projekt Café Waage oder bei den Orangerietreffen. Auch beim Selbsthilfetag, Gesundheitsfest und Treffen der Selbsthilfe über LAKOST in Erfurt war die Gruppe durch seinen Einsatz vor Ort.
Er fördert mit Gruppenunternehmungen – u. a. Alpakawanderung, Kegeln, Sommerfest und Jahresabschlussfeier – die Stärkung des Zusammenhalts zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern. Im Gruppenleiterrat der Selbsthilfegruppen ist Körner seit gut zwei Jahren aktiv und leitet die Meetings des Gruppenleiterrates mit.
Im November 2024 startete nach fast einem Dreivierteljahr Vorbereitung das Projekt Café Waage. Hier treffen sich jeden Montag für zwei Stunden Vertreter unterschiedlicher Selbsthilfegruppen und präsentieren die Selbsthilfe für interessierte Bürger. Das Projekt kommt sehr gut an. Herr Körner organisiert hier kräftig mit.
Sven Körner unterstützte in den letzten beiden Jahren auch bei der Organisation und Umsetzung der Interessenaustausche der Selbsthilfegruppen. Diese gestalteten sich u. a. durch Ausflüge (Fledermauswanderung, Planetarium Jena, Minigolf, Bowling). Dazu treffen sich aus verschiedenen Gruppen Mitglieder, unternehmen etwas gemeinsam und können sich privat austauschen. Dadurch sind sehr viele Verknüpfungen unterschiedlichster Gruppen entstanden. Bei den Orangerietreffen kommen alle Selbsthilfegruppen zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen zusammen. Sven Körner ist hier die treibende Kraft in der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Er ist der Erste, der da ist, und der Letzte, der geht. Körner unterstützt auch die Aktion „Weihnachten für Einsame“.
Seit ca. anderthalb Jahren vertritt Körner im Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) die Seite der Betroffenen in der Selbsthilfe. Er unterstützt damit die Zusammenarbeit von Betroffenen und den Partnern des Verbundes. Sven Körner ist auch einer der Gründungsmitglieder des ersten Thüringer Traumavereins. Er ist aktiv bei der Gestaltung der Website und als Kassenprüfer.
Beruflich ist Körner als Zugbegleiter tätig, wo das Thema Trauma nicht unbekannt ist. Als Betroffener setzt er sich in der Gewerkschaft EVG stark für bessere Arbeitsbedingungen ein u. a. für mehr Sicherheit in den Zügen und bessere Unterstützung nach Vorfällen. Bei der letzten Sicherheitskonferenz berichtete er darüber, was er im Berufsalltag erlebt. Er kämpft für Veränderungen und Verbesserungen. Er steht nicht gern in der Öffentlichkeit. Wenn es aber um seine Überzeugungen geht, stellt er sich sogar Podiumsdiskussionen.
Sven Körner ein selbstloser, weit über seine eigenen Bedürfnisse hinaus engagierter Mann, der mit viel Herz dabei ist. Er ist einfach da und macht.
Klaus Lange begleitet und prägt den PSG Saalfeld 1446 e.V. seit seiner Gründung. Von Anfang an hat er Verantwortung übernommen und mit großem persönlichem Einsatz dazu beigetragen, dass sich der Verein so erfolgreich entwickeln konnte. Über viele Jahre hinweg war er nicht nur organisatorisch aktiv, sondern bis vor kurzer Zeit auch selbst noch sportlich dabei. Damit zeigt Lange, was es heißt, Einsatz und Verbundenheit mit dem Verein zu leben.
Im Vereinsleben ist er weit über seine Aufgaben hinaus als die gute Seele des Vereins bekannt. Jemand, der stets ansprechbar ist, der hilft, vermittelt und den Zusammenhalt stärkt – oft im Hintergrund, aber immer mit großer Wirkung. Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements liegt in der Organisation und Durchführung der Vereinswettkämpfe. Was für viele selbstverständlich erscheint, erfordert Planung, Koordination und viel Zeit. Diese Aufgaben übernimmt er über Jahre zuverlässig und mit großem Pflichtbewusstsein. Auch die anstehenden Arbeiten zum Erhalt des Vereinsgebäude liegen ihm sehr am Herzen. Er denkt nicht nur an den laufenden Betrieb, sondern behält stets die Zukunft des Vereins im Blick. Dabei scheut er sich nicht, den Finger in die Wunde zu legen, wenn es notwendig ist – offen, ehrlich und immer zum Wohl des Vereins.
Jutta Lusche kam bereits als Kind auf Grund ihrer besonderen sportlichen Begabung in das Saalfelder Leistungszentrum der Nachwuchsleichtathletik. Über viele Jahre hinweg gelangen ihr großartige sportliche Erfolge. So war sie als junge Frau DDR-Meisterin im Fünfkampf, dem Vorläufer des heutigen Siebenkampfs.
Lusche ist seit 1. Juni 2007 Mitglied im Saalfelder Leichtathletikverein und seitdem als Trainerin B Leistungssport in verschiedenen Sporthallen bzw. im städtischen Stadion ehrenamtlich tätig. Dabei ist ihre besondere Art, mit Kindern und Schülern umzugehen, bemerkenswert. Sie kann mit viel Geduld, Kompetenz, Freundlichkeit und Ausdauer immer wieder leichtathletische Bewegungsabläufe erklären und schließlich umsetzen.
Als Vorstandsmitglied zeigte sie sich mitverantwortlich für Organisation, Durchführung und Nachbereitung von zahlreichen Lauf-, Stadion- und Hallenveranstaltungen. Sie hat in den zurückliegenden Jahren maßgeblich mit dazu beigetragen, dass die Veranstaltungen des Saalfelder Leichtathletikvereins in hoher Qualität durchgeführt werden konnten und über die Kreisgrenzen hinaus eine hohe Anerkennung fanden. Der Vereinsvorstand schätzt sie als ein sehr engagiertes, kompetentes und freundliches Vereins- und Vorstandsmitglied, dass mit viel Herzblut seine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt und dabei sehr verantwortungsvoll die Belange und das Wohl des Vereins bis heute im Blick behält.
Der Wasserskiclub (WSC) „Saale“ e. V. ist einer der ältesten Wasserskiclub Deutschlands und einer der ersten Wasserskiclubs auf der Saale. Er zählt unter die ersten Wettkampfschmieden im Wasserski. So werden Sportler verschiedener Altersklassen trainiert, welche an nationalen und internationalen Turnieren erfolgreich teilnehmen. Neben dem Leistungssport widmet er sich auch dem Breitensport, also „Wasserski für jedermann“.
Marion Patschke ist immer bereit und mit viel Herzblut dabei, wenn es um die Unterstützung des Wasserskiclub (WSC) „Saale“ e. V. geht. Sie ist da, wenn man sie braucht. Besonders dankbar ist der Verein für ihre unermüdliche Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Wettkämpfen und Veranstaltungen jeglicher Art u. a. der jährliche Nachmittag für Kinder und Jugendliche des Kinderhospizes Mitteldeutschland. Ihre Leidenschaft sowie Bereitschaft, ihre Zeit und Energie, sich für die Sache des Vereins einzusetzen, ist bewundernswert. Ihr Beitrag im Vereinsleben hat nicht nur den Erfolg von Projekten und Wettkämpfen mit ermöglicht, Marion Patschke ist ein leuchtendes Vorbild und zeigt anderen, dass auch kleine Taten große Wirkung haben können. Sie ist von Kindheit an bis jetzt dem Verein und dem Sport treu ergeben – angefangen als aktive Sportlerin und später als Unterstützung für ihre Kinder und Enkelkinder sowie als Co-Trainerin der Vereinsjugend allgemein.
Seit nunmehr elf Jahren ist Falk Pontow Mitglied des Historischen Vereinigung Saalfeld e. V. Sein Engagement für die Vergangenheit seiner Heimat begann jedoch schon lange zuvor.
Mit großer Hingabe und beeindruckender Ausdauer widmet er sich der Erforschung der Saalfelder Klostergeschichte und entwickelte dabei ein tiefes Verständnis für die historischen Wurzeln der Stadt. Unzählige Stunden seiner Freizeit investierte Pontow in die sorgfältige Recherche zu den hier ansässigen Klosterorden. Sein Blick richtete sich dabei nicht nur auf das bekannte Franziskanerkloster, sondern auch auf weniger im öffentlichen Bewusstsein stehende, jedoch ebenso bedeutende Kapitel Saalfelder Geschichte.
Besonders hervorzuheben ist sein Engagement für das ehemalige Benediktinerkloster „St. Peter und Paul“ am heutigen Standort des Saalfelder Residenzschlosses, dem Sitz des Landratsamtes. Mit außergewöhnlicher Geduld, großem Fachwissen und bemerkenswerter Liebe zum Detail gelang es ihm, die Grundzüge dieser historischen Anlage in einem eindrucksvollen Modell wieder sichtbar zu machen. Dieses Modell stellt Falk Pontow der Öffentlichkeit zur Verfügung. Heute ist es im Landratsamt ausgestellt und eröffnet Besucherinnen und Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Zeit um das Jahr 1100. Es trägt damit auf anschauliche Weise bei, Geschichte lebendig werden zu lassen. Dass seine Arbeit weit darüber hinaus Anerkennung findet, zeigt sich auch daran, dass das Modell Teil der Ausstellung „Bauernkrieg – Freyheit 1525“ im Saalfelder Stadtmuseum war und dort auf großes Interesse stieß.
Das Wirken von Falk Pontow steht beispielhaft für das, was ehrenamtliches Engagement ausmacht: Leidenschaft, Ausdauer und die Bereitschaft, Wissen zu teilen und für andere erlebbar zu machen. Er bereichert mit seinem Einsatz das kulturelle Leben der Stadt und leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung des historischen Erbes.
Ferner engagiert sich Falk Pontow gemeinsam mit anderen Saalfelder Bettelmönchen für die Städtepartnerschaft Saalfeld-Kulmbach. Alljährlich sind die Bettelmönche Gast der Eröffnung der Kulmbacher Bierwoche und damit liebenswerte Botschafter Saalfelds und oft fotografiertes Motiv.
Uwe Amberg konnte aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein.
Verleihung der Ehrenamtspreise in den Kategorien „Einzelpersonen“ und „Institutionen/Unternehmen“
Die zweite Laudatio des Abends hielt Stadtoberhaupt Dr. Steffen Kania, der zwei „Einzelpersonen“ und zwei „Institutionen/Unternehmen“ ehrte. Die Auszeichnungen überreichten Bürgermeister Dr. Steffen Kania und Sven Büchner, der 2. ehrenamtliche Beigeordnete der Stadt Saalfeld/Saale, an Claudia Sommer, Wolfgang Ulitzsch, die Saalfelder Tafel e. V. und die TALLAG Saalfeld GmbH.
Claudia Sommer engagiert sich seit vielen Jahren in besonderer Weise für das Gemeinwohl und trägt mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Leben und Zusammenhalt in Arnsgereuth bei. Als Vorsitzende des Arnschgreither Ortsverein e. V., den sie seit seiner Gründung 2018 leitet, organisiert sie mit großem Engagement Veranstaltungen, Feiern und Feste, die das Miteinander stärken und den Zusammenhalt im Dorf fördern. Viele dieser Aktivitäten wären ohne ihre Initiative, ihre Planung und ihren Einsatz in dieser Form nicht möglich. Darüber hinaus engagiert sie sich in besonderem Maße für die Gestaltung und Pflege des Ortsbildes. Sie organisiert die Frühjahrs- und Herbstbepflanzung im Ort und sorgt dafür, dass die Grünanlagen regelmäßig und ansprechend gestaltet werden. Auch die Aktion „Arnsgereuth putzt sich“ wird von ihr maßgeblich initiiert und vorangetrieben. Ferner kümmerte sie sich 2024/2025 intensiv um die Beantragung von Fördermitteln für den neu aufgestellten Geräteschuppen am Feuerwehrgerätehaus. Claudia Sommer leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Dorfgemeinschaft Arnsgereuths.
Wolfgang Ulitzsch engagiert sich seit vielen Jahren in besonderer Weise für das Gemeinwohl und trägt mit seinem Einsatz maßgeblich zum Leben und Zusammenhalt in Arnsgereuth bei. Ulitzsch ist immer zur Stelle, wenn im Ort praktische Hilfe gebraucht wird. Ob Blumengießen, Kehren, Schnee schieben oder handwerkliche Arbeiten – viele Dinge, die im Alltag selbstverständlich wirken, wären ohne seinen Einsatz kaum möglich. Mit großem Verantwortungsgefühl kümmert er sich außerdem darum, dass die Jubilare im Ort nicht vergessen werden: Er besorgt Blumen und Karten und sorgt dafür, das besondere Anlässe im Dorf die verdiente Aufmerksamkeit erhalten. Sein stetiger, verlässlicher Einsatz trägt dazu bei, dass Arnsgereuth gepflegt und lebenswert bleibt. Zudem ist erwähnenswert, dass er sein Amt als stellvertretender Ortsteilbürgermeister seit vielen Jahren mit ausgeprägter Bürgernähe und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen ausübt. Wolfgang Ulitzsch leistet dadurch einen wichtigen Beitrag für die Dorfgemeinschaft Arnsgereuths.
Nicht alle Menschen können sich eine ausgewogene Ernährung leisten – und gleichzeitig werden Unmengen an Lebensmitteln verschwendet. Die Tafeln in Deutschland schaffen einen Ausgleich. Ziel ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Menschen in Not zu verteilen.
Am 17. März 1998 wurde der Saalfelder Tafel e. V. von sieben engagierten Frauen in Gorndorf ins Leben gerufen. Initiatorin und langjährige Vereinsvorsitzende war seinerzeit Heidi Hauschild. Zum damaligen Zeitpunkt wurden die Lebensmittel noch mit dem privaten PKW eingesammelt und an drei Tagen in der Woche an etwa 70 bis 80 Bedürftige verteilt. Mittlerweile hilft die Tafel mehr als 1 000 bedürftigen Menschen pro Woche. Der Verein ist seit Anbeginn Mitglied im Landesverband Tafel Thüringen e. V. und Tafel Deutschland e. V. und gliedert sich somit in ein stark engagiertes Netz, welches armutsbetroffenen Menschen Hilfe leistet. Im November 2022 wurde der Vereinsname Saalfelder Tafel e. V. angepasst und der Verein firmiert seitdem unter Tafel Saalfeld-Rudolstadt e. V.
Die Tafel Saalfeld-Rudolstadt leistet seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen im gesamten Landkreis. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich Tag für Tag mit großem Einsatz, um Lebensmittel zu sammeln, zu sortieren und an Bedürftige weiterzugeben. Besonders hervorheben ist der unermüdliche Einsatz des langjährigen Vorsitzenden Hans-Jürgen Brengel, der bis zu seinem Tod im Februar 2025 die Tafel leitete. Er war von Montag bis Sonntag im Einsatz, oft über das normale Maß hinaus, und hat durch sein Engagement nicht nur die Versorgung hunderter Menschen sichergestellt, sondern auch das Team der Ehrenamtlichen geprägt und zusammengehalten. Auch nach seinem Tod arbeiten seine Nachfolgerin Sabine Mahron sowie die unzähligen Helferinnen und Helfer mit großem Einsatz weiter, um die Arbeit in seinem Sinne fortzuführen. Damit steht die Tafel stellvertretend für gelebte Solidarität, Menschlichkeit und Gemeinschaftssinn in der Region.
Die TALLAG Saalfeld GmbH ist ein Saalfelder Unternehmen mit einer über 150-jährigen Erfolgsgeschichte. Im Laufe der Zeit haben sie sich zu einem Spezialisten in der Fertigung hochpräziser Bauteile und anspruchsvoller Systemkomponenten entwickelt. Der TALLAG ist dabei eine Sache bewusst: Ein Unternehmen ist nur so stark, wie die Säulen, auf denen es steht. Die Mitarbeiter bilden ein stabiles Fundament und legen den Grundstein für ein funktionierendes Unternehmen. Zur stetigen Weiterentwicklung bedarf es daher qualifizierter Mitarbeiter, die gemeinsam mit der TALLAG die Region gestalten wollen.
Aus diesem Grund setzen sie ihren Schwerpunkt bewusst auf die Nachwuchsgewinnung, um jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen und sie dabei auf diesem Weg zu begleiten. Neben einer fundierten Ausbildung und der Vermittlung der damit verbundenen Fachkompetenz liegt den TALLAG-Verantwortlichen auch am Herzen, junge Mitarbeiter für soziales Engagement in der Region zu begeistern.
Auch die Saalfelder Feuerwehr, die das Rückgrat der städtischen Gefahrenabwehr bildet, bedarf aufgrund der stetigen Erweiterung des Aufgabenspektrums und des demographischen Wandels stetig neuer Feuerwehrfrauen und -männer, die für den Schutz der Bevölkerung sorgen.
Die TALLAG Saalfeld GmbH und die Freiwillige Feuerwehr Saalfeld/Saale verbindet daher das gemeinsame Ziel, in jungen Menschen die Leidenschaft des Helfens zu wecken. Aus diesem gemeinsamen Wunsch ist eine Kooperation entstanden, bei der die TALLAG die Saalfelder Feuerwehr finanziell, ideell und mit ihrem zur Verfügung stehendem Know-How unterstützt. Durch diese Förderung konnte bereits ein Brandsimulator/Firetrainer Heimi-V4.0. beschafft werden, welcher bei der Jugendfeuerwehr bei Ausbildungs- und Übungseinheiten zum Einsatz kommt. Gemeinsame Projekttage vermitteln den TALLAG-Auszubildenden erste Eindrücke in die Arbeit der Feuerwehr und schulen sie in den Bereichen Erste Hilfe, Verhalten im Brandfall, Nutzung eines Feuerlöschers usw. Ziel ist es, Kräfte zu bündeln, Synergieeffekte zu nutzen, die Zusammenarbeit im Laufe der Jahre auszubauen und das Ehrenamt zu stärken.
Verleihung der Ehrenamtspreise in der Kategorie „Projekte“
Die Laudatio hielt Oliver Grau, Mitglied des Saalfelder Stadtrates. In der Kategorie „Projekte“ ging der Saalfelder Ehrenamtspreis an die Kleine Bühne Saalfeld sowie den Dienst für Unterstützungsleistungen im Alltag (ULA). Darüber hinaus beschloss der Saalfelder Stadtrat die Verleihung der Ehrennadel in Bronze an Gerhild Knopf, Undine Liebner und Ingrid Müller sowie der Ehrennadel in Silber an Ralf Tino Keßler.
Fünf Jahre lang suchte Lutz Langer, im Hauptberuf Lehrer und ansonsten leidenschaftlicher Tontechniker, nach einem Ort für Kleinkunst in Saalfeld – vorrangig für die Generation 40 plus. Und er fand einen Ort, auch wenn nicht dort, wo er ihn zunächst vermutet hatte. Nach einigen Rückschlägen realisierte sich eine Option, die Langer gerne als Glücksfall beschreibt. Der aus Leipzig stammende Künstler und Musiker Jörg Kuhlmey erbte die Villa Weidig vom 2007 verstorbenen Bildhauer Felix Fix und zog 2019/2020 mit seiner Familie in das vor 175 Jahren erbaute ehemalige Schützenhaus.
Beide verfolgten fortan eine gemeinsame Idee und ein gemeinsames Konzept:
- Ein neuer Veranstaltungsort für alle, die Kultur selbst organisieren, inszenieren, erleben, mitgestalten wollen.
- Ein neuer Veranstaltungsort, der als ergänzendes Angebot die Stadt bereichert und belebt und das kulturelle Niveau nachhaltig hebt.
- Ein neuer Veranstaltungsort, der als festes Haus für Künstlergruppen jeweils für einen Monat eine Bühne für Proben zur Programmentwicklung und anschließenden professionellen Aufführungen ermöglicht.
- Ein neuer Veranstaltungsort mit Ambiente, stilvoll, gemütlich und mit optimalen Bühnenbedingungen.
- Ein Haus für Saalfelder der Generation 40+, die Kunst und Kultur aktiv gestalten wollen.
Kuhlmey überließ Lutz Langer und seinen immer zahlreicher werdenden Mitstreitern den einstigen Tanzsaal. In zahllosen Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstand ab Sommer 2020 die Kleine Bühne Saalfeld, auf der heute wie selbstverständlich Profi-Musiker wie das Leonard-Cohen-Project, die Kult-Bluesband „Engerling“ oder der namhafte Wissenschafts-Erklärer Harald Lesch auftreten.
Es ist den Mitgliedern des 2019 gegründeten gemeinnützigen Vereins zu verdanken, dass mit viel ehrenamtlichen Engagement und mit Unterstützung vieler Privatpersonen und Firmen aus drei Lagerräumen ein großer Saal entstand. Zudem spendeten Bürgerinnen und Bürger 85 Stühle, Lutz Langer steuerte die Technik aus seinem ersten Berufsleben bei und Klavierbauer Michael Schulze stellte einen hochwertigen Leihflügel auf die Bühne. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Anstrengungen war der Spielbetrieb ab Sommer 2021.
Heute gibt es etwa zwei Veranstaltungen im Monat und das Programm bietet Vielfalt mit Jazz, Blues, Klassik, Prosa und mehr in urigem Ambiente. Buchen, Abrechnen und Organisieren übernehmen die Mitglieder des Vereins im Ehrenamt. In fünf Jahren ist die die Kleine Bühne Saalfeld mit ihren rund 90 Plätzen damit zu einer festen Adresse in Saalfeld/Saale geworden.
Der Dienst für Unterstützungsleistungen im Alltag (kurz: ULA) engagiert sich in Saalfeld/Saale und der näheren Umgebung ehrenamtlich für Menschen, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind. Ziel dieser Arbeit ist es, Bürgerinnen und Bürgern in schwierigen Lebenslagen konkrete Hilfe anzubieten, ihre Selbstständigkeit zu stärken und ihnen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie sozial benachteiligte Familien und Einzelpersonen, orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Menschen vor Ort und erfolgt niedrigschwellig und wohnortnah. Durch das kontinuierliche ehrenamtliche Engagement der ULA werden in Saalfeld/Saale zahlreiche Menschen erreicht, die ohne diese Unterstützung Gefahr laufen, gesellschaftlich isoliert zu werden oder ihre häusliche Umgebung zu verlassen. Das ehrenamtliche Engagement des ULA im Einzelnen:
- Alltagsnahe Unterstützung: Begleitung zu Arzt-, Behörden- und Beratungsterminen in Saalfeld, Hilfe bei Formularen und Anträgen sowie praktische Unterstützung im täglichen Leben.
- Stärkung von Selbstständigkeit: Menschen werden befähigt, sich im sozialen und kommunalen Umfeld besser zurechtzufinden und eigene Angelegenheiten wieder selbst zu regeln.
- Soziale Teilhabe vor Ort: Durch persönliche Zuwendung und regelmäßige Kontakte wird Einsamkeit entgegengewirkt und die Einbindung in das gesellschaftliche Leben der Stadt gefördert.
- Abbau von Barrieren: Die ULA hilft dabei, sprachliche, organisatorische und soziale Hürden zu überwinden, die den Zugang zu Angeboten und Strukturen in Saalfeld erschweren.
- Wertschätzendes Miteinander: Unsere Ehrenamtlichen handeln respektvoll, kultursensibel und stärken das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesellschaft.
Zu den positiven Wirkungen zählen: erfolgreiche Unterstützung bei Kontakten mit Behörden und sozialen Einrichtungen, Entlastung von Angehörigen, Förderung von Alltagskompetenzen und persönlicher Sicherheit, Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern mit sozialen Angeboten und kommunalen Strukturen, Stärkung des sozialen Zusammenhalts und des solidarischen Miteinanders sowie Hilfe im Haushalt, Reinigung, Einkäufe und Arztfahrten.
Bürgermeister Dr. Steffen Kania nutzt die Verleihung des Ehrenamtspreises gleichzeitig für die Auszeichnung mit Ehrennadeln der Stadt Saalfeld/Saale in Bronze und Silber
Die Ehrennadel der Stadt Saalfeld/Saale wird an Persönlichkeiten für bürgerschaftliches Engagement zugunsten der Stadt verliehen. Sie ist in den Stufen Bronze, Silber und Gold erhältlich: Bronze steht für anerkennenswertes Engagement, Silber für verdienstvolles Engagement und Gold für besonders verdienstvolles Engagement.
Ingrid Müller, Undine Liebner und Gerhild Knopf aus Wickersdorf organisieren seit vielen Jahren regelmäßig Veranstaltungen für die Wickersdorfer Rentner. Sie laden ein, dekorieren und versorgen die Gäste oft mit selbstgebackenem Kuchen und anderen herzhaften Speisen. So bringen sie die älteren Dorfbewohner einmal im Monat zu einer Kaffeerunde zusammen. Höhepunkte sind auch die Treffen vor Weihnachten, das Backhaus-Pizzaessen im Sommer/Herbst oder auch gemeinsame Silvesterfeiern – und das alles zusätzlich zu den Heimatvereinsaktivitäten.
Bei den von Ulrich Knopf geführten Wanderungen (teilweise im Rahmen des Heimatvereins) versorgen sie die Wanderer bestens mit Kaffee und Gebäck. Ostern und Weihnachten wird der Dorfplatz geschmückt und auch der Maibaum bekommt sein Festkleid. Nicht immer finden sie dabei Unterstützung, was manchmal einfach mit der Terminplanung zusammenhängt. Sie werden immer wieder aktiv und schaffen es auch, junge Dorfbewohner zu motivieren, doch auch einmal mitzumachen. Aber stets gehen die Ideen und Aktivitäten von ihnen aus. Das alles ohne finanzielle Zuwendungen, nur aus Begeisterung und Aktivsein für andere. Und sie sind jedes Mal mit Freude und Eifer dabei.
Leider konnte die Auszeichnung an diesem Abend nur von Undine Liebner entgegengenommen werden. Gerhild Knopf war verhindert. Ingrid Müller verstarb im 2026. Ihre Ehrung war daher zugleich mit besonderer Dankbarkeit und Wertschätzung verbunden. Die Ehrennadel für Ingrid Müller nahm stellvertretend Stadträtin Rosenbusch entgegen, um sie anschließend der Familie zu übergeben. Ingrid Müller wird ein ehrendes Andenken bewahrt.
Ralf Tino Keßler ist seit rund 25 Jahren Mitglied des Privilegierte Schützengesellschaft Saalfeld a.S. 1446 e. V. und in dieser Zeit hat seine Zuverlässigkeit, sein Fachwissen und sein großes Verantwortungsbewusstsein den Verein stetig nach vorne gebracht. Von Anfang an ist er ein stetiger und verlässlicher Ansprechpartner im Bereich der Finanzen. Mit großer Sorgfalt, Übersicht und einer kompromisslosen Genauigkeit sorgt er dafür, dass Entscheidungen auf einer soliden Grundlage getroffen werden können. Seine Arbeit geschieht oft im Hintergrund, ist für den Verein jedoch von unschätzbarem Wert.
Über die Vereinsgrenzen hinaus engagiert er sich als Wettkampfrichter auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene. Dieses Engagement erfordert nicht nur Fachkenntnis und Zeit, sondern auch Fairness, Neutralität und ein hohes Maß an Verantwortung. Eigenschaften, die er in vorbildlicher Weise verkörpert.
Trotz seines vielseitigen ehrenamtlichen Einsatzes ist er auch selbst sportlich aktiv geblieben und zeigt damit, dass Einsatz für den Verein und persönliche sportliche Leidenschaft Hand in Hand gehen können. Darüber hinaus bringt er sich regelmäßig und unbemerkt bei den Arbeiten zum Erhalt des Vereinsgebäude ein. Ob Planung, Organisation oder tatkräftige Unterstützung –er denkt mit, packt an und trägt dazu bei, dass die PSG Saalfeld auch räumlich eine sichere und zukunftsfähige Heimat hat.
Der BGB-Vorstand der PSG Saalfeld besteht aus dem 1. und 2. Schützenmeister. Ralf Keßler bekleidete von 2002 bis 2013 das Amt des 1. Schützenmeisters und ist seit 2025 2. Schützenmeister.
Ralf Tino Keßler hat sich mit verdienstvollem bürgerschaftlichen Engagement zu Gunsten der Stadt Saalfeld/Saale besonders im Sport hervorgetan. Aus diesem Grund beschloss der Saalfelder Stadtrat die Auszeichnung mit der Ehrennadel in Silber.
Musik und besonderer Rahmen
Für einen festlichen Auftakt sorgte die Stadtgarde der Historischen Vereinigung Saalfeld e. V. Sie begrüßte die Gäste beim Empfang und begleitete den Abend in ihren historischen Uniformen.
Für die musikalische Gestaltung sorgten Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule Saalfeld. Luise Schröder, Frida Schrempf, Eva Rossow, Tim Volkmar, Charlotte Baum, Enzo Weidig und Jana Krosch spielten an Violine, Violoncello, Klavier und Querflöte.
Ein Dank an alle Ehrenamtlichen
Der Ehrenamtspreis und die Ehrennadeln rücken Menschen ins Licht, deren Arbeit sonst oft nebenbei geschieht. Sie organisieren Veranstaltungen, trainieren Kinder und Jugendliche, unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen, halten Vereine am Laufen oder kümmern sich um die Geschichte und Kultur unserer Stadt.
„Es gibt Menschen, die wünschen sich Engagement, es gibt Menschen, die zeigen Engagement und es gibt Menschen, die sind Engagement.“ Mit diesen Worten von Marco Henn fasste Bürgermeister Dr. Steffen Kania zum Abschluss des Festaktes zusammen, worum es an diesem Abend ging.
Die Stadt Saalfeld/Saale dankt allen Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und die Zeit, die sie für andere aufbringen.
Ein Dank gilt auch den Vereinen, Initiativen, Unternehmen und Unterstützerinnen und Unterstützern, die ehrenamtliche Arbeit begleiten und möglich machen. Hinter vielen Veranstaltungen, Angeboten und Projekten stehen Menschen, die anpacken, organisieren, mitdenken und helfen, wenn Unterstützung gebraucht wird.
Und natürlich gilt der Dank allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben – den Schülerinnen und Schülern der Kreismusikschule, der Stadtgarde und allen weiteren Beteiligten.
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