Neuer Saalfelder Mietspiegel veröffentlicht
Der Mietspiegel gibt den Status quo der Mieten wieder, sagt also aus, wie hoch bestehende Mieten im Betrachtungszeitraum der letzten sechs Jahre im Stadtgebiet waren. Dabei unterscheidet er nach Wohnungsgröße, Lage der Wohnung und Ausstattungsmerkmalen. „Mit dem Mietspiegel können Mieter und Vermieter ihre eigene Miete vergleichen. Er dient auch als Begründungsmittel für Mieterhöhungen und kann in gerichtlichen oder außergerichtlichen Streitigkeiten als Grundlage herangezogen werden“, erläutert Gabriele Adebahr, Abteilungsleiterin für Wohngeld und Soziales.
Für die Erstellung des Mietspiegels wurden 3.153 Datensätze zu neuen Mietverträgen und Bestandsmieten aus den Jahren 2020 bis 2025 ausgewertet. Beteiligt an der Erarbeitung und Auswertung waren Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften, Vermieterverbände und Mieterschutzbund sowie die Stadt selbst. Insgesamt ist das Preisniveau leicht gestiegen. Bei Wohnungen bis unter 45 qm liegt eine leichte Erhöhung um 7 Cent auf 4,94 EUR/qm vor, mittlere Wohnungen bleiben unverändert bei 4,51 EUR/qm. Lediglich für Wohnungen mit einer Wohnfläche ab 90 qm erhöht sich der Quadratmeterpreis deutlich um 0,52 EUR auf 5,12 EUR/qm. „Das sind nach Meinung aller an der Erstellung Beteiligten vertretbare Erhöhungen, die auch benötigt werden, wenn Wohnungen instandgehalten werden sollen“, so Adebahr.
Der Mietspiegel ist auf saalfeld.de unter STADT & VERWALTUNG | Bürgeranliegen | Anliegen A-Z | M wie Mietspiegel veröffentlicht.
Foto: Sebastian Köhler
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