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Der nächste Schritt zu einer fairen kommunalen Beschaffung
AKTUELLES ∎ Neuigkeiten zu Nachhaltigkeit in Saalfeld ∎ News vom 12.01.2022


Wie nachhaltig arbeitet eigentlich die Saalfelder Stadtverwaltung?
Um einen Aspekt dieser Frage zu beantworten, wurde im Jahr 2021 eine Erhebung zum aktuellen Stand der kommunalen Beschaffung vor dem Hintergrund einer nachhaltigen und fairen Gesellschaft durchgeführt.

 

„Die Ergebnisse zeigen, dass das Beschaffungswesen der Kommune optimiert werden muss, hinsichtlich eines gefassten Stadtratsbeschlusses von 2017. Darin wurde das Vorhaben eines fairen Beschaffungswesens der Stadt Saalfeld/Saale bereits als Idee formuliert“, sagt David Theobald, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik.

Fair bedeutet in diesem Zusammenhang, dass von der Stadt beschaffte Güter und Leistungen gewissen (öko-)sozialen Standards entsprechen: z. B. keine Zwangs- und/oder Kinderarbeit, existenzsichernde Löhne, keine Diskriminierung, Arbeitssicherheit und Sicherung medizinischer Grundversorgung, Vereinigungsfreiheit und umweltschonender Anbau, Schutz der Biodiversität und schonender Umgang mit Ressourcen.

In den vergangenen zwei Tagen wurde im Rahmen dieses Vorhabens zunächst an die 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kernverwaltung im Bürger- und Behördenhaus sowie im Rathaus Motivationsmaterial verteilt. Die Beschäftigten außerhalb der Kernverwaltung folgen in den kommenden Tagen.

Das Set besteht aus einer Schreibtischunterlage, einem Neujahrsgruß des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit und einer fair produzierten und fair gehandelten Schokolade – gefördert vom selbigen Bundesministerium.

Auf der Schreibtischunterlage finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle wichtigen Informationen zu kommunaler und fairer Beschaffung und wie diese in die AGENDA 2030 und die Saalfelder Nachhaltigkeitsstrategie einzuordnen sind.

Weiterhin sind Fortbildungen zum fairen Handel und Workshops zur Umstrukturierung des Saalfelder Beschaffungswesens angedacht. So wird die gesamte Verwaltung fortlaufend an das Thema herangeführt und kann den Wechsel hin zu einer fairen kommunalen Beschaffung kompetent begleiten.


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