18.02.2021

In Gedenken an einen Freund des Saalfelder Stadtwaldes


Trauer um Gerd Fuchs. Der Naturfreund, geschickte Handwerker und unermüdliche Hobbybastler, der sich insbesondere um den Saalfelder Stadtwald sehr verdient gemacht, ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

„Gefühle des Danks und der Wertschätzung verbinden uns mit dem Verstorbenen“, würdigte Stadtförster Alexander Krieck die Verdienste von Gerd Fuchs. Er bezeichnete den verstorbenen Saalfelder als unermüdlich fleißigen Mann und als Freund des Waldes, der sich viele Jahre ehrenamtlich für den Stadtwald eingesetzt und dabei viele kleine Handgriffe aber auch größere Projekte wie den Bau von Wanderhütten und Brücken freiwillig und mit großem Geschick und Einfallsreichtum umgesetzt hat. „Dafür gebühren ihm Dank und Anerkennung. Wir werden Gerd Fuchs ein ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie, allen Angehörigen und Hinterbliebenen gehören unser aufrichtiges Mitgefühl und unsere Anteilnahme“, so Alexander Krieck weiter.

Gerd Fuchs wurde 1943 geboren und verbrachte nicht nur zuletzt als Rentner seine Zeit am liebsten in Saalfelds grüner Lunge: „Wenn ich hier im Stadtwald arbeiten kann, dann bin ich draußen in der Natur.“ Dies war sein Hauptanliegen. Viele Jahre hat Gerd Fuchs den Mitarbeitern im Saalfelder Stadtwald unter die Arme gegriffen. Er halft nach Stürmen den Windbruch zu beseitigen, setzte die Wandersteige im  Arnsgereuther Tal und die Fußgängerbrücken in Stand. Sein jüngstes Projekt war im Sommer 2020 die Wanderhütte am Hinteren Breiten Berg. Sie wurde mit seiner Hilfe grundhaft auf Vordermann gebracht.