16.10.2020

Neue Klänge erschallen aus der musikalischen Grundschule in Dittrichshütte


Am Freitag, den 16. Oktober 2020 eröffnete die Grundschule Dittrichshütte ihren neuen Sinnes- und Klanggarten, welcher In Zusammenarbeit mit einer Seminarfachgruppe des Erasmus-Reinhold-Gymnasiums der Stadt Saalfeld/Saale entstand.

 

Saalfeld. Die Seminarfachgruppe Niels Julian Marr, Marie Wetzel, Vanessa Heidrich und Hannah Bernhard begleiteten die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Dittrichshütte an einem ganz speziellen Freitag. Die Schüler trommelten, lachten, probierten die neuen Instrumente aus, versuchten die Tonleiter zu spielen und den „Instrumenten“ die verschiedensten Töne zu entlocken.

Hintergrund des ganzen Trubels war die Eröffnung des neuen Klanggartens der Grundschule, welcher im Rahmen der Seminarfacharbeit der vier Saalfelder Gymnasiasten entstanden ist. Während der Eröffnung waren viele Gäste anwesend, wie zum Beispiel die Seminarfachgruppen-Mitglieder, der Künstler Uwe Nebe, der das Projekt gemeinsan mit den Schülern betreute, Schulleiterin Solveig Kniese, Vertreter des Schulfördervereins, Bürgermeister der Stadt Saalfeld/Saale Dr. Steffen Kania, sowie die Amtsleiterin des Amtes für Kindergarten, Schule und Hort der Stadtverwaltung Saalfeld/Saale Sandra Häselbarth.

„Normalerweise war die Einweihung bereits im Sommer geplant jedoch ließen dies die Corona Bedingungen nicht zu, wodurch erst nach den Sommerferien mit dem Bau der verschiedenen Instrumente begonnen werden konnte“, erklärte Kniese während der Einweihung.

Zur Feier des Tages durfte die 3. Klasse der Grundschule die neuen Attraktionen ausprobieren. Die Schüler und Schülerinnen waren begeistert von den zahlreichen verschiedenen Klängen. Anfangs versuchten sie herauszufinden, wie der Klang sich zwischen den Holzinstrumenten und Metallinstrumenten unterscheidet und inwiefern dieser verändert werden kann. Durch die vielen unterschiedlichen Töne wurde es sehr laut, da sich die Kinder stets versuchten zu überbieten. Manche versuchten aber auch bereits einfache Melodien zu spielen. Insgesamt waren die Kinder sehr begeistert von ihrer neuen Bereicherung auf dem Schulhof und waren enttäuscht als sie wieder zum Unterricht in die Schulräume mussten.

„Die Schüler und Schülerinnen der Grundschule waren seit dem Start des Projektes daran beteiligt“, versicherte Solveig Kniese. Zu Beginn durften sie ihre eigenen Ideen eines Sinnes- und Klanggarten aufmalen, welche im Anschluss die Seminarfachgruppe zusammenfasste und plante. Unter der Führung des Künstlers Nebe  wurden die Kunst- und Werkstunden dafür genutzt, die Kinder in den Bau des Gartens mit einzubeziehen. In der Zukunft soll der Sinnes- und Klanggarten noch erweitert werden und in den Unterricht mit eingebaut werden. „Zudem soll es sogenannte ‚Klangpausen‘ geben“, sagte Solveig Kniese. Zum Abschluss sagte die Schulleiterin noch: „Wir  erwartet bereits jetzt laute Pausen“.