23.07.2020

Saalfelder Tourismus auf zwei Säulen


Saalfeld. Dass Corona auch an Saalfeld nicht spurlos vorbeigegangen ist, daraus wollte Bettina Fiedler, 1. Beigeordnete der Stadt Saalfeld/Saale, während des Besuch von Valentina Kerst, Staatssekretärin für Wirtschaft, und Katharina Schenk, Staatssekretärin für Kommunales, keinen Hehl machen. Die beiden Staatssekretärinnen machten im Rahmen ihrer „Kurtour“ Station in Saalfeld. Dabei stand im Mittelpunkt, welche Folgen die Corona-Pandemie vor allem für Kurorte und Kurbäder in Thüringen habe.

Vor allem im Bereich des Tourismus habe die Pandemie in den Saalfelder Feengrotten zu einem erheblichen Besucherrückgang geführt. „Durch die Schließung der Feengrotten gab es einen Rückgang von 25.000 Besuchern“, erklärte Bettina Fiedler. Vor diesem Hintergrund sei sich die Stadt ihrer Verantwortung gegenüber den Feengrotten bewusst gewesen. Aus diesem Grund habe die Stadt dem Tourismushotspot in Saalfeld mit einem Gesellschafterdarlehen von 250.000 Euro unter die Arme gegriffen, so Fiedler.

Immerhin stellten die Feengrotten mit dem Besucherbergwerk und dem Heilstollen beispielhaft die beiden Säulen der Saalfelder Tourismusentwicklung in den Blickpunkt. So beruhe die Entwicklung des Tourismus auf zwei Säulen. Zum einen der Tourismusstadt mit unter anderem mit den Feengrotten, der historischen Altstadt und der zukünftigen Entwicklung und Erschließung aller vier Stadttore und zum anderen auf der Säule der Gesundheitsstadt. „Wir tragen den Titel als Staatlich anerkannter Ort mit Heilstollenkurbetrieb. Auch das wird ein wichtiger Baustein unserer Tourismusstrategie sein“, ergänzte die 1. Beigeordnete.

Ein weiterer Aspekt der Gesundheitsstadt stelle auch der Bewegungstourismus dar. Allen voran das Thema Mountainbike. So hat der Mountainbiker im Auftrag der Stadt sechs Mountainbike-Touren rund um Saalfeld entworfen. Das solle dazu beitragen den Tourismus in Saalfeld auf vielfältige Beine zu stellen.

Eine Entwicklung, die Valentina Kerst positiv aufgriff: „Der Tourismus wächst in Thüringen. Und unsere Tour zeigt uns auch, wie vielfältig der Tourismus in Thüringen aufgestellt ist.“