17.06.2020

STADTRADELN startet am 22. Juni


Ergebnisse dienen der Verbesserung der Radinfrastruktur. In den vergangenen Jahren bereits viele Projekte umgesetzt.

Saalfeld. In der Zeit vom 22. Juni bis 12 Juli sind alle Saalfelderinnen und Saalfelder gefragt. Dann startet der Wettbewerbszeitraum der Feengrottenstadt für das STADTRADELN. Dann wird es darum gehen so viele Kilometer wie möglich auf dem Fahrrad für Saalfeld zurückzulegen und die Stadt im Ranking weit nach vorne zu radeln.

Für die eigene Stadt teilzunehmen ist dabei denkbar einfach. Einfach die STADTRADELN-App in den gängigen Appstores herunterladen und anmelden. Alternativ kann auch analog am Wettbewerb teilgenommen werden. Auf der Internetseite der Stadt Saalfeld können sich Interessierte das Anmeldeformular und die Kilometerlisten herunterladen. Das Meldeformular einfach ausgefüllt vor Wettbewerbsbeginn zurück an kepol@stadt-saalfeld.de schicken und schon kann es auch ohne Smartphone losgehen.

Dabei erfüllt STADTRADELN nicht nur den Zweck für mehr nachhaltigen Verkehr in der Stadt zu werben. So können die während des Wettbewerbes anfallenden, anonymisierten, Daten im Anschluss von der Stadtverwaltung genutzt werden, um den Radverkehr in Saalfeld noch attraktiver zu gestalten. Etwa bei der Frage, welche Strecken werden besonders intensiv genutzt, wo könnten noch Radwege entstehen beziehungsweise ausgebaut und verbessert werden. Damit stellt der Wettbewerb eine Chance für die Zukunft des Radfahrens in Saalfeld dar. Entscheidend ist eine möglichst hohe Beteiligung der Radfahrer. Jeder Kilometer mit dem Rad ist somit ein Kilometer für Saalfeld.

Darüber hinaus sind in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Investitionen in den lokalen Radverkehr getätigt worden:

  • Instandsetzung der Fahrbahn und Ummarkierung der Geraer und Gorndorfer Straße
  • Verbreiterung Gehweg Kulmbacher Straße Bereich Bahnhof – Pioniersteg
  • Ausbau der ehemaligen Panzerstraße Crösten – Aue am Berg
  • Befestigung des Saaleradweges in der Ortsdurchfahrt der Stadt
  • Einrichtung des Saale-Orla-Radweges
  • Einrichtung der Bergbauroute Saalfeld/Saale – Unterwellenborn – Kamsdorf – Köditz
  • Befestigung des Wirtschaftsweges entlang der B 281 Langenschader Straße – Röblitz als Saale-Orla-Radweg
  • Bau des Radweges von Köditz nach Obernitz an der B 85
  • Bau überdachter Fahrradständer am Bahnhof
  • Fahrradladestation am Rathaus
  • Neubau der Brücke über den Lositzgraben im Bereich Saaleradwanderweg
  • Neubau der Saalebrücke Carl-Zeiss-Straße mit ausgewiesener Radwegnutzung
  • Bau der Saalebrücke Obernitz – Reschwitz als Bestandteil Saaleradweg
  • Zusätzliche Verbreiterung von Straßenbereichen zu Gunsten der Radfahrer, z.B. Sonneberger-, Pforten-, Knoch-, Breitscheid-, Florian-Geyer-, Albert-Schweitzer-Straße
  • Aufwändige Radfahrlösungen beim Bau der Bahnhofs- und Räditzkreuzung
  • Aufwändige und kostenintensive Lösungen für den Ausbau Mittlerer Watzenbach – Rudolstädter Straße – Friedensstraße
  • Sicherungsarbeiten am Steilhang Remschütz seit mehreren Jahren und mit mehreren technischen Lösungen für den Saaleradweg
  • Deckensanierung Saaleradweg Lositzbach bis Wüste Köditz (80.000 € in 2020)
  • Errichtung Fahrradbügel (40.000 €)
  • Neubau Fuß- und Radweg in Remschütz „An der Heide“ bis Remschütz Feuerwehrhaus
  • Neubeschilderung des Saaleradweges vom Bahnhof bis Saalebrücke
  • Neubeschilderung Saale-Orla Radweg vom Bahnhof bis Kulmstraße
  • Radfahrkonzept
  • Erstellung Konzept Fahrradrouten