19.05.2020

Trost und Unterstützung für Sterbende und deren Angehörige


Ambulanter Hospizdienst der Diakoniestiftung hilft – Kontaktbüros in Bad Lobenstein und Saalfeld

Saalfeld. „Wir und unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind auch in der Zeit von Beschränkungen, wegen dem Schutz vor dem Corona-Virus, für schwer kranke, strebende und trauernde Menschen da. Das Schicksal lässt sich von der Krisenzeit nicht bestimmen. Auch in diesen Tagen heißt es für viele Menschen für immer Abschied nehmen“, sagt Christine Josiger, Leiterin des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Diakoniestiftung in Bad Lobenstein und in Saalfeld.

„Es gibt zahlreiche Kontakte, oft melden sich Angehörige, fragen nach Rat, suchen Trost oder Unterstützung. In diesen Tagen verläuft die Hilfe zwar zunächst telefonisch oder per Mail, aber wir ermöglichen alles, was unter den derzeitigen Gegebenheiten machbar ist, ab und zu auch einen Besuch“, sagt Christine Josiger.

„Menschen suchen in schweren Stunden Sicherheit, Trost, Hoffnung, Geborgenheit, Wärme und neuen Mut. Und gerade in dieser Zeit ist es eine besondere Herausforderung. Abschied zu nehmen von geliebten Menschen – ohne ihnen nah sein zu dürfen. Doch Angehörige haben viele Fragen, brauchen Gespräche – ein Ohr, eine Hand, einen Rat, ein gemeinsames Gebet. Wir wollen und können Gesprächspartner sein, da sein, zuhören und dazu beitragen, ein Stück Normalität in einer schweren Zeit zu erreichen. Dabei können wir Sie unterstützen, Gedanken in Worte zu fassen, Gefühle zu ordnen, Lösungen zu suchen und Entscheidungen zu treffen. Rufen Sie uns an. Wir sind für Sie da“, erzählt Koordinatorin Anke Schmidt und lädt sterbende, trauernde oder verzweifelte Menschen ein, sich mit dem Ambulanten Hospiz-und Palliativberatungsdienst in Verbindung zu setzen.

Kontakt:

Bad Lobenstein:  Tel.: 036651 - 3989-55, per Mail: Hospiz.Lobenstein@diakonie-wl.de

Saalfeld: Tel.: 03671 - 5254- 955, per Mail: Hospiz.Saalfeld@diakonie-wl.de