20.03.2020

Coronavirus: Bügerservice, Verwaltung und Nothilfetelefon


Unter BÜRGER | Gesundheit/Soziales | Corona-Pandemie haben wir alle Informationen zusammengefasst. Hier aktualisieren wir schnellstmöglich. Bitte schauen Sie auch unter den aktuellen Nachrichten nach Neuerungen.

 

 

 

+++ Dienstgebäude für Besucherverkehr geschlossen +++ Terminvereinbarungen notwendig +++ Nothilfetelefon eingerichtet +++

Seit Montag 16. März 2020 gibt es Einschränkungen beim Betreten des Rathauses bzw. Bürger- und Behördenhauses. Beide Häuser sind für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen. Gleiches gilt für die Außenstelle in Kleingeschwenda.

Prinzipiell sollten auf ein persönliches Erscheinen verzichtet und, soweit möglich, alle Anliegen und Anfragen via Telefon und E-Mail mit den Fachämtern geklärt und besprochen werden. Für dringende unaufschiebbare Dinge ist eine telefonische Voranmeldung im Bürgerservice mit Terminvereinbarung unter 03671/598-292 – 296 erforderlich. Ist ein Amtsbesuch nicht vermeidbar, so haben sich alle Bürgerinnen und Bürger im Bürgerservice (Markt 6) zentral zu melden. Der Erstkontakt findet hier mit Zugangskontrolle unter Sicherheitsabstand statt. Bei Fragen rund um Kindergarten, Schule und Hort wenden sich Betroffene zu den Bürgerservice-Zeiten an die zentrale Rufnummer 03671/598325. Im Bürgerservice erfolgen zudem alle Leistungen des Standesamtes; Trauungen finden nur noch in der Villa Bergfried statt.

Terminvereinbarung sind nur zu den eingeschränkten Dienstzeiten des Bürgerservice‘ möglich: Montag bis Freitag, 09:00 bis 16:00 Uhr.

Beim Besuch im Bürgerservice gelten u. a. folgende Verhaltensregeln: 2 Meter Abstand zu Personen, kein Handschlag und Niesen sowie Husten in die Armbeuge. Den Anweisungen der Mitarbeiterinnen muss zur Aufrechterhaltung der Gesundheit aller zwingend Folge geleistet werden.

Nothilfetelefon eingerichtet

Die Stadt hat ein Nothilfetelefon eingerichtet, um Hilfsangebote zu organisieren, wenn Nachbarschafts- oder Familienhilfe nicht möglich sind. Unter 03671/598-297 und -298 können sich alle Einwohner des Altkreises Saalfeld zu den Bürgerservice-Zeiten melden, die in der aktuellen Lage Hilfe benötigen oder Hilfe spenden wollen – etwa Einkäufe oder ähnliches für andere erledigen. Zudem wird der Bürgermeister dem Stadtrat die Einrichtung eines Nothilfefonds vorschlagen.

Unter saalfeld.de sowie in den sozialen Medien halten wir Sie best- und schnellstmöglich mit den aktuellsten Informationen auf dem Laufenden. Weiterhin können Sie sich auf den Internetseiten des Landratsamtes und des Robert-Koch-Instituts aktuell informieren (kreis-slf.de, rki.de)

Bürgermeister Dr. Steffen Kania bittet für die getroffenen Maßnahmen um Verständnis: „Es geht um die Gesundheit von uns allen. Oberstes Ziel ist der Schutz der Bürgerinnen und Bürger und auch der Schutz meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Da es gegenwärtig kein Mittel gegen Corona gibt, muss die Ausbreitung verlangsamt werden. Das einzige Instrument ist aktuell, soziale Kontakte zu verringern und das öffentliche Leben zu verlangsamen. Auch wenn viele Menschen nur leichte Symptome hätten, ist die Lage ernst: Wir handeln entschlossen, aber ohne Panik. Wenn wir weiterhin besonnen agieren, überwinden wir diese für uns alle neue und schwierige Lage.“