06.11.2019

Sieger des Fotowettbewerbes „Mein Gorndorf“ ausgezeichnet


Knapp 100 Bilder spiegeln den besonderen Blick auf den Stadtteil

Saalfeld. Langsam senkt sich die Sonne an einem warmen Tag über dem Stadtteil, Wolkenstreifen färben sich rosa am Himmel über Gorndorf, während sich die Sonnenstrahlen in der Linse der Kamera in einem Kaleidoskop der Farben zerstreuen. Mit ihrem Foto konnte am Ende Christin Hillig die Jury des Fotowettbewerbes „Mein Gorndorf“ überzeugen und den ersten Platz für sich sichern. „Ich war erst unschlüssig, ob ich überhaupt teilnehmen soll“, freute sich die Siegerin nach der Bekanntgabe der Gewinner.

Auch Danny Götz, Quartiersmanager im Jugend- und Stadtteilzentrum Gorndorf, freute sich über das Ergebnis des Fotowettbewerbes. Ziel sei es gewesen, einmal einen anderen Blick auf den Stadtteil zu werfen, sagte Götz: „Das Bild von Gorndorf driftet immer etwas auseinander zwischen Bewohnern und Auseinstehenden. Mit dem Wettbewerb wollten wir zeigen, welchen Blick die Gorndorfer auf ihren Stadtteil haben.“

Über mangelnde Resonanz konnte sich Götz am Ende nicht beschweren. Insgesamt 100 Bilder wurden für den Wettbewerb von knapp 30 Teilnehmern eingereicht. „Zum Großteil haben sich Gorndorfer beteiligt. Wir hatten aber auch Teilnehmer aus dem restlichen Stadtgebiet“, ergänzte der Quartiersmanager. Vor allem zeige der Wettbewerb, dass Gorndorf mehr sei als die gern herausgestellten beschmierten Stromkästen. So zeigten die Bilder vor allem einen grünen und lebenswerten Stadtteil, der auf diese Weise auch die nötige Würdigung erhalte.

Trotz der Vielzahl der Bilder, musste die Jury am Ende eine Entscheidung treffen. So erreichte Marco Eckert Platz 3, gefolgt von Katharina Winter mit dem zweiten Rang. Den ersten Platz sicherte sich Christin Hillig mit ihrem Sonnenuntergang in Gorndorf.

Unterstützt wurde das Projekt vom Bund-Länderprogramm Soziale Stadt und der Sparkasse Saalfeld-Rudolstadt.

Wer die Auszeichnung verpasst hat, der bekommt am 4. Dezember zum Tag der offenen Tür der Regelschule Gorndorf und ab 6. Dezember in der AWO-Begegnungsstätte Gorndorf die Chance die Bilder ein weiteres Mal zu sehen.