11.10.2019

Etwa 4000 Besucher beim Saalfelder Sandmandala


Mit der Zerstörung des Mandalas und der Übergabe des Sandes in die Saale endet die Zeit der tibetischen Mönche in der Feengrottenstadt

Saalfeld. Es ist eine Zahl, die sich wahrlich sehen lassen kann. Etwa 4.000 Besucher habe das Sandmandala während seiner Entstehungszeit im Saalfelder Rathaus gehabt, erklärt Birgit Hansel vom Tibetischen Zentrum in Probstzella. Und nicht nur Saalfelder hatte es in den Sitzungssaal gezogen. Auch aus Magdeburg und Köln waren die Schaulustigen ins Rathaus gekommen.

Mit der offiziellen Zerstörungszeremonie des Mandalas, hat die Zeit der vier Buddhisten in Saalfeld nun vorerst sein Ende gefunden. Im Namen seiner Mitbrüder bedankte sich Lobzang Gilek bei  Birgit Hansel, allen Unterstützern und bei der Stadt Saalfeld für die Mithilfe der vergangenen Tage. Die Erlöse, die während dieser Zeit zusammengekommen sind, werden dem Kloster in Ladakh und besonders der dortigen Klosterschule zu Gute kommen, wie die Mönche ergänzen.

Zum Abschluss hatten sich noch einmal mehr als hundert Saalfelderinnen und Saalfelder eingefunden, um der Zerstörung des Mandalas und der feierlichen Prozession an die Saale beizuwohnen, wo die Reste des Sandes den Wogen des Flusses übergeben wurden.