10.09.2019

Besucher strömen zum Tag des offenen Denkmals in Saalfeld


Saalfeld. Am vergangenen Sonntag fand im Landkreis Saalfeld – Rudolstadt der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. Schon seit einigen Jahren ist dies ein wichtiger Tag in der Region und der Stadt Saalfeld. Jährlich am ersten Septembersonntag wird diese Veranstaltung durch die Stiftung Denkmalschutz durchgeführt.

Das Motto diesen Jahres hieß: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Dieses Thema steht in Verbindung mit dem 100-jährigen Jubiläum des Bauhauses. Diese Zeit wurde von neuen Ideen geprägt und es fand ein Umdenken in der Vorstellung von Kunst und Architektur statt.

Man konnte  im Landkreis etwa 45 interessante Orte besichtigen und sehen was die Stadt Saalfeld und dessen Umgebung historisch zu bieten hat. Allein in Saalfeld hatten dabei mehr als 20 Denkmäler ihre Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. Darunter gehören zahlreiche Kirchen und Museen, sowie einige Orte, die sonst nicht besichtigt werden können. Dazu zählen zum Beispiel der Brauereikeller im Siechenbachtal, die Talmühle in Wickersdorf, der Schieferpark in Lehesten und das Saalfelder Schloss. 

Im Saalfelder Schloss bestand unter anderem bereits am Freitag die Möglichkeit in der Nacht den Schlossturm zu besteigen. Dieses Angebot lockte viele interessierte Menschen an. Auch das Schlösschen Kitzerstein, die Martinskapelle, das Saalfelder Stadtmuseum und viele andere Orte in Saalfeld konnte man am Sonntag besichtigen.

Verbunden war der Tag auf mit zahlreichen Sonderaktionen, wie etwa im Stadtmuseum. Hier wurde im Rahmen des Denkmaltages die Fotoausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR.“ des Fotografen Harald Hauswald offiziell eröffnet.

Eine besondere Attraktion hatte zudem die Villa Bergfried zu bieten. Dank privaten Sponsoren und der Firma Wolschendorf Pulverbeschichtung konnte dort die lange verloren geglaubte „Nymphe“ wieder präsentiert werden. Die Marmorskulptur hatte ursprünglich ihren Platz im Außengelände des angrenzenden Parks. Nun hat die „Nymphe“ ihren neuen Platz in der Villa Bergfried gefunden.