08.08.2019

Thüringer Gesundheitstourismuskongress 9.9.2019


Wie aus Gesundheitskompetenz Wertschöpfung zu generieren ist

(THBV) Gesundheit ist seit Jahren einer der gesellschaftlichen Trends, der als wirtschaftlicher

Wachstumstreiber gilt und mittlerweile auch im Tourismus angekommen ist. Das sagt der Münchner

Universitätsprofessor Jürgen Schmude. Beim Thüringer Gesundheitstourismuskongress am 9.

September in Bad Frankenhausen wird er das Thema näher beleuchten und aufzeigen, dass mit

Gesundheitstourismus Geld zu verdienen ist. Durch professionell entwickelte Angebote können in

den gesundheitstouristischen Destinationen direkte, indirekte und induzierte ökonomische Effekte

realisiert werden, ist Schmude überzeugt. Allerdings, so schränkt er ein, seien es nicht mehr die

klassischen gesundheitstouristischen Produkte des traditionellen Kurwesens, sondern moderne

evidenzgestützte, oftmals naturnahe oder naturorientierte Formen des gesundheitsfördernden

Reisens, die sich einer stark wachsenden Nachfrage erfreuen würden.

Wie in diesem Kontext eine thematische Profilierung und Angebotsschaffung an einem Standort

gelingen kann, darüber werden in der im Anschluss folgenden Podiumsdiskussion touristische und

kommunalpolitische Akteure berichten. Hierbei geht es vorrangig um die beiden Impulsregionen

Masserberg und Inselsbergregion, um deren touristische Standortentwicklung im Kontext mit der

Thüringer Tourismusstrategie 2025. Die Entwicklungsgesellschaft des Freistaates Thüringen (LEG)

managt diesen Prozess strategisch und strukturpolitisch.

www.kurorte-thueringen.de